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Neues Gewinde für die Ölablaßschraube eingeschweißt

Puh, geschafft! Gestern war ich in Krombach bei der Firma Aluminumschweißtechnik Monsellato um endlich mal die notwendigen Schweißarbeiten am Motorblock durchführen zu lassen. Obwohl mir auf der Hinfahrt das kleine Plastikgelenk des linken Scheibenwischers kaputt ging und sich zwei Ortschaften weiter bereits eine beachtliche Streusalzschicht auf der Windschutzscheibe gebildet hatte war ich dennoch eine viertel Stunde zu früh dort und stand erstmal vor verschlossenem Tor. Lange musste ich aber nicht warten und der Seniorchef ist aufgetaucht, dick eingemummt und leicht verschnupft bemäkelte er das Wetter. Das ist auch nachvollziehbar, wenn man vor drei Tagen erst aus Dubai gekommen ist. :-) Dort hatte er auf der neu angelegten Palmeninsel verschiedene Schweißarbeiten zu erledigen. Das stimmte mich schonmal zuversichtlich beim richtigen Betrieb gelandet zu sein. :-) Zuerst einmal musste die optimale Position zum Schweißen gefunden werden. Und da der Meister meinte das beste wäre es den Rumpf einmal um 180° zu drehen, dass er quasi auf dem Kopf steht, habe  ich ihn rumgewuchtet. Ich hätte nicht gedacht, dass, nachdem ich den Motor eineinhalb Wochen habe leerlaufen lassen, …

Vom Prototyp zum fertigen Produkt

Bei einer genaueren Betrachtung der Gewindebohrung für den Ölablaß meines Motors habe ich feststellen müssen, dass ein Teil des Gewindes V-förmig herausgebrochen war. Das machte natürlich mein eigentliches Vorhaben wieder zu nichte, die originale Bohrung zu verwenden, da schlicht und ergreifend zu wenig Material vorhanden ist um eine Schraube sicher und fest zu halten. (Was bei einer Ölablaßschraube unweit des Hinterrades durchaus wünschenswert wäre. :-) ) Es musste also irgendwie neues Material drauf… Mein erster Gedanke war einfach eine hohlgebohrte Ölablaßschraube mit Innengewinde soweit wie möglich hinein zu schrauben und verschweißen zu lassen. Zum Schweißer muss ich wegen des Risses ohnehin. Problem hierbei ist lediglich, dass der Rumpf aus Aluminium ist und die Ölablaßschraube aus Stahl. Ein Fachmann könnte mir zwar diese beiden unterschiedlichen Materialien verschweißen, aber man muss es ja nicht unnötig verkomplizieren. Also habe ich mich darangemacht einen Stopfen für die Bohrung zu basteln. Ich habe mir also im Baumarkt eine Stange Aluminium gekauft (die wesentlich günstiger war als ich erwatet hatte und auch noch genau den richtigen Außendurchmesser hatte) und habe in …