Alle Artikel mit dem Schlagwort: Polo

Alles im Sack!

Bei uns in der Gegend wird zur Zeit viel gebaut. Die Steuergelder müssen wech, sonst gibt’s nächstes Jahr weniger Geld. Und als ich heute mal wieder fröhlich an einer langen Blechschlange vorbeirollte, die vor einer der Baustellen wartete, dachte ich mir: “So ein Motorrad ist eigentlich schon ein ideales Transportmittel.” Man ist schneller und flexibler, kommt dadurch entspannter an, braucht je nach Maschine und Fahrstil weniger Sprit und als sei das noch nicht genug, ist der eigentliche Akt des Fahrens eines der spaßigsten Dinge, die man legal und angezogen tun kann. Einer der wenigen Kritikpunkte, die man vielleicht anbringen könnte, sind die eingeschränkten Transportfähigkeiten. Wenn man nicht gerade den Komfort einer NC700 mit “Kofferraum” hat, muss man sich schon überlegen, wie man seine Stullen von A nach B bekommt.

Gepäck? Check!

Es ist noch ziemlich genau eine Woche, bis es endlich ab geht, nach Bella Italia. Den ersten Punkt meiner Vorbereitung, ein neues, tourentaugliches Zelt konnte ich mittlerweile abhaken. Jetzt folgte der zweite Punkt, der Gepäcktransport. Bisher bin ich immer mit Rucksack gefahren und fand es nicht weiter störend, ehr im Gegenteil. Den Rucksack fest aufgeschnallt fühlte sich alles immer sehr kontrolliert und sicher an, also wollte ich das bei unserem Italientrip auch so machen. Marc und Stephan meinten allerdings, dass eine Sieben Tage Tour über die Serpentinen der Toskana mit Rucksack doch zu kräftezehrend wäre und rieten mir zu einer Gepäckrolle. Ich hörte also auf die erfahrenen Tourenfahrer und habe mir beim Polo eine 50l Gepäckrolle gekauft. Zu Anfang war ich doch ziemlich skeptisch, wie sich dieser Stoffwurstsozius anfühlen würde und habe deshalb heute mal grob alles eingepackt und die Rolle aufgeschnallt. Ich war sehr überrascht, wie angenehm es sich damit fahren lässt! Nett finde ich auch, dass ich mich an der Gepäckrolle ein wenig anlehnen kann. Zwischen Gepäckrolle und Sitzbank habe ich ein kleines …

Verwirrung ums Zelt

Im Juli fahren Ernie von der Handwaschpaste, Marc vom Motorradblog, Stephan von Mopeten.TV und ich für eine Woche mit den Moppeds durch die Toskana. Und da Hotels snobbish sind und mal so garnicht gehen, werden wir natürlich stilgerecht campen. Mein altes Igluzelt hat locker schon 10-15 Jahre auf dem Buckel, dürfte nichtmehr so ganz dicht sein und ist obendrein noch viel zu groß und zu schwer, als dass ich es auf eine Moppedtour mitnehmen möchte. Also habe ich mal den Polokatalog durchstöbert und nach einem neuen Zelt geschaut. Es sollte natürlich möglichst klein und leicht sein. Diese beiden Kriterien erfüllte überraschender Weise das günstigste Zelt, das „Zelt 5“. Das gibt es in zwei Ausführungen, in Rot/Blau mit Vorzelt und in Camouflage ohne Vorzelt. Rein vom Optischen her, gefiel mir die Camouflageversion deutlich besser. Allerdings war dieses Zelt auf der Webseite mit einer Wassersäule von 1000mm angegeben, währen die „Zivilversion“ eine Wassersäule von 2000mm aufweisen konnte. Jetzt sagten mir diese Werte nicht wirklich viel. Es war zwar klar, dass es um die Dichtigkeit der Zelte ging, …