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#cti11 – Unterwegs

Gleich geht es wieder nach Imola, zum SBK Rennen. Deswegen nur kurz: Eigentlich hatte ich vor, weshalb ich auch mein MacBook mit mir herumschleppe, die Erlebnisse unserer Countdown to Imola Tour jeden Abend frisch zu verbloggen. Der Gedanke war, angesichts unseres straffen Programms und der vielen Action, die wir unterwegs haben, etwas zu optimistisch. Ich notiere mir Abends nur ein paar Stichpunkte, Gedanken und Eindrücke, und schreibe dann einen schön ausführlichen Artikel, wenn ich wieder zu Hause bin.

T-14 Tage! Countdown to Imola

Was hat er denn jetzt schon wieder für einen Anfall, der Fidel Castro für Arme? Keinen, liebe Genossen! Ich freue mich lediglich auf eine spannende, bisher unter Verschluss gehaltene Tour! Es müsste Ende Juli/Anfang August gewesen sein, als ich einen Anruf von Oliver Franz, dem neuen PR Referenten für die Motorradsparte bei Honda Deutschland bekam, der mich fragte, ob ich Zeit und Lust hätte ein bisschen zu Touren. Man hätte sich da bei Honda etwas ausgedacht. Mehr als den Zeitraum (22. – 26. September) und den Namen der Tour, Countdown to Imola, konnte er mir allerdings noch nicht nennen. Alles noch Top Secret. War klar, dass ich da zusagen musste und da ich gebeten wurde, meinen Teil dazu beizutragen, dass der Status „Top Secret“ noch eine Weile erhalten bliebe, hielt ich meinen Mund und wartete gespannt, was da wohl auf mich zukommen würde.

Twitaly, die Lust auf Gurken

Die Tour: Alles begann am 6. Mai mit diesen Tweets: ErnieTroelf (Patrick): Gerade beschlossen im August/September 14 Tage mit SR500 und Zelt loszuziehen. Jemand Streckentipps? Linktipps? motorradblogger (Marc): @ErnieTroelf Brauchst du Begleitung? :-) Über die Alpen runter nach Italien (Toscana) wäre doch nicht schlecht, oder in den Norden. pistonpin (Ich): @ErnieTroelf @motorradblogger Wenns keine Solotour werden soll würde ich mich euch da auch gerne anschließen. Italien war ich noch nicht :-) vjstephan (Stephan): @ErnieTroelf @pistonpin @motorradblogger Wann wollt ihr denn fahren? Da waren wir also. Vier mehr oder weniger Fremde, die sich über ein soziales Netzwerk zu einer Motorradtour nach Italien verabredet hatten. Das konnte nur gut gehen! :-)

Campingzeug? Check!

Heute vervollständigte ich meine Campingutensilien durch ein Geschirrset. Eine kleine Pfanne, ein kleiner Topf, ein Teller und eine Tasse. Alles (bis auf die Tasse) aus Alu. Natürlich musste ich die Sachen gleich ausprobieren. Der neue Brenner leistete dabei absolut zufriedenstellend seinen Dienst. Brenndauer und Hitze reichen ganz bequem für ein Spiegelei, etwas Speck und einen Tee. (Ich musste meine These vom vorherigen Posting ja auch durch praktische Anwendung untermauern. :-) )

Gepäck? Check!

Es ist noch ziemlich genau eine Woche, bis es endlich ab geht, nach Bella Italia. Den ersten Punkt meiner Vorbereitung, ein neues, tourentaugliches Zelt konnte ich mittlerweile abhaken. Jetzt folgte der zweite Punkt, der Gepäcktransport. Bisher bin ich immer mit Rucksack gefahren und fand es nicht weiter störend, ehr im Gegenteil. Den Rucksack fest aufgeschnallt fühlte sich alles immer sehr kontrolliert und sicher an, also wollte ich das bei unserem Italientrip auch so machen. Marc und Stephan meinten allerdings, dass eine Sieben Tage Tour über die Serpentinen der Toskana mit Rucksack doch zu kräftezehrend wäre und rieten mir zu einer Gepäckrolle. Ich hörte also auf die erfahrenen Tourenfahrer und habe mir beim Polo eine 50l Gepäckrolle gekauft. Zu Anfang war ich doch ziemlich skeptisch, wie sich dieser Stoffwurstsozius anfühlen würde und habe deshalb heute mal grob alles eingepackt und die Rolle aufgeschnallt. Ich war sehr überrascht, wie angenehm es sich damit fahren lässt! Nett finde ich auch, dass ich mich an der Gepäckrolle ein wenig anlehnen kann. Zwischen Gepäckrolle und Sitzbank habe ich ein kleines …