Fear and Loathing im Taunus

Mein Name… Raoul Duke, steht auf der Liste, freies Mittagessen, finale Weisheit. Berichterstattung. Ich habe meinen Anwaaaaalt… bei mir. Mir ist klar, dass sein Name nicht auf der Liste ist, aber wir müssen diese Suite haben! Wir müssen diese Suite haben! Und wie sieht’s aus? Was kommt danach?

Fear and Loathing in Las Vegas

Genau so kam ich mir vor, mit dem Hotelzimmer, den hypnotisch tanzenden Lichtern und dem uneingeschränkten Zugang zu Buffet und Bar. Wobei… Vielleicht nicht exakt genau so. Einen Anwalt hatte ich nicht mitgebracht, und auch die restliche Szenerie war weit weniger wirr und abgedreht als die des Films. Aber ein klein wenig fühlte ich mich eben doch an Hunter S. Thompson’s legendäre „Berichterstattung“ über das Mint 400 Rennen in der Wüste Nevadas erinnert.

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Blubb, Blubb, Bubble Visor

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Blubb, Blubb.

Ich glaube ich muss mich bald mal bei den Nachbarn für die ganzen Pakete, die sie schon für mich entgegengenommen haben, erkenntlich zeigen.

Heute war es mal wieder soweit. Im Paket befand sich das unglaublich stylische und zeitgenössisch authentische 70er Jahre Bubble Visor für meinen Bandit Helm.

Blick durch das Visier

Jetzt muss ich nichtmehr im Regen mit einer Hand vor dem Gesicht fahren.

Sehr praktisch! :)

Nachtrag:

Lange hatte ich ja nicht gerade Freude an meinem Goldfischglas.

Nachdem es ein paar Tage rumgelegen hatte, machte ich mich am Ostermontag auf eine kleine Testrunde über die mir sonst so verhasste Autobahn zu drehen.

Die Qualität des Visiers war eigentlich ganz ordentlich, allerdings schienen mir die Druckknöpfe doch ein wenig kraftlos zu sein.

Tja, und das waren sie wohl auch. Beim Umschauen, als ich die Ausfahrt nehmen wollte, machte es „schwupp“ und ich konnte (nachdem es mir noch einen Schlag auf die Nase gegeben hatte) nur noch zuschauen, wie es hinter mir davonsegelte…

Pompöser Kopfschmuck

Ich fahre schon seit langem mit einem drückenden Helm. Ab einer Stunde wird es wirklich unangenehm. Da kam mir das kleine Missgeschick letzte Woche beim Einkaufen, als mir mein Helm runterfiel und eine kleine Führung am Visir abbrach, als Initialzündung gerade recht.

Vor einiger Zeit bin ich zufällig über einen Helm gestolpert der mir auf Anhieb richtig gut gefiel. Einen Bandit Jethelm. Also rief ich mal bei Bandit Helmets in Berlin an, um mich danach zu erkundigen wo denn der nächste Laden wäre, wo ich den Helm mal aufprobieren könnte. Ich bekam die Auskunft dass die Harley Factory in Frankfurt für mich das nächstgelegene wäre.

Letzten Samstag klingelte ich vor der Abfahrt vorsichtshalber nochmal bei der Harley Factory durch, um mich zu erkundigen, ob sie den Helm denn auch da hätten. Die Antwort: „Hö? Nein, die haben wir garnicht.“.

Na gut, dann versuche ichs halt beim nächsten. Also habe ich bei W&W Cycles in Würzburg angerufen. Eine kleine Eingabe ins Warenwirtschaftssystem später wusste ich dass er vorrätig war. Ich schwang mich auf die GS400 und brummte los.

Pünktlich zum Ladenschluss bin ich dort eingetrudelt. Ich hätte mich garnicht so beeilen müssen, vor mir war noch ein Pärchen im Geschäft und hat sich zwei Rokker Jeans für geschmeidige 670€ gekauft. So eine Entscheidung fällt scheinbar selbst Großverdienern nicht leicht.

Ich habe zwei verschiedene Größen des Bandits und noch ein paar andere Helme aufprobiert um dann den Bandit in Größe M zu kaufen.

fotoarchiv-3368

Vorteile:

  • Viel Frischluft
  • Deutlich bessere Rundumsicht
  • Wenn sich mal eine Fliege oder sonstiges Getier in den Mund verirrt, kann man sich dieser schnell entledigen

Nachteile:

  • Der wohl größte Nachteil ist der schlechtere Schutz
  • Bei 80km/h aufwärts ist Regen ein recht männliches Peeling

Außer Konkurrenz läuft natürlich der Punkt „arschgeiles Design“.