Pygmäenkraut – Abenteuer Pyrenäen

Eines der ersten, wenn nicht gar das erste Buch, das ich auf dem Kindle gelesen habe, war „Pikmo und Jianna„, ein Fantasy-Roman, geschrieben vom Genossen Gleich. Die Geschichte dreht sich um den blaufelligen Pikmo, einen auf Bestellung gezüchteten Tigerhumanoiden, der auf der Suche ist nach einer Frau – einer anderen als der, die ihn in Auftrag gegeben hat -, die er zwar nicht kennt, aber liebt, wodurch er von seiner genetischen Konfiguration abzuweichen scheint, und die Gutmenschin Jianna, die Pikmo wegen eben dieser Anomalie bei seiner Suche unterstützt, und der Gesellschaft damit zeigen will, dass diese Wesen mehr sind als biologische Produkte. <Reich-Ranicki> Schlachten, Exzesse, Freundschaft und Moral – ein wirklich gutes Buch! </Reich-Ranicki>

Deshalb freute es mich auch, als ich gelesen habe, dass Herr G. eine Idee für ein neues Buch hat – „Gottes Mörder“ -, und diese per Crowdfunding in die Tat umsetzten wolle. Nach einem guten Start stagnierte die Kampagne allerdings, und am Ende waren leider nicht genügend Leute beisammen, die Geld für Scotch und Farbbänder rausrücken wollten, sodass die Idee trotz gutem Titel/Plot/Artwork (vorerst?) blieb, was sie war, eine Idee.

Damit das nächste gute Projekt nicht auch wieder nur ein Gedanke bleiben muss, will ich heute mal ein bisschen die Werbebongos schlagen:

Es geht um einen Motorradreisefilm, den Stephan (die – in Internetjahren – älteren kennen ihn noch von Mopeten.TV) zusammen mit Dirk Schäfer und Andreas Prinz von der Motorradkarawane produzieren und per Crowdfunding finanzieren möchte: „Abenteuer Pyrenäen

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Bigger than Hitchcock – Webvideopreis #SRodw

Heimlich, still und leise hat der SEO-Versteher Trölf unser kollaboratives Werk, das SR500 Odenwaldbollern, für den Deutschen Webvideopreis 2014, den „Oscar der Generation YouTube“, wie der Stern ihn nannte (wobei ich mir nicht sicher bin, ob das nun schmeichelnd oder beleidigend ist), in der Kategorie „Action“ eingereicht. Mein Anteil an der Produktion war dabei relativ überschaubar: ich war lediglich Kameramann, Fahrer des Transportfahrzeugs und Geber unqualifizierter Regieanweisungen, auf die ohnehin niemand gehört hat. Den Löwenanteil Drehbuch, Regie und Schnitt erbrachten die Trölf-Studios.

Nachdem das Video die erste Phase der Abstimmungshürden überstanden hatte, nahm die ganze Geschichte langsam Fahrt auf; Motomenschen schauten, klickten und teilten, was dazu führte, dass die seit heute unter dem Video stehende Platzierung „Rang: 2“ anzeigt. Feist! … Überraschend. Aber noch nicht genug!

Wer also für mehr Wheelies, BRAAAP! und Nonsense beim Deutschen Webvideopreis ist, möge bitte hier klicken:

[button link=“https://webvideopreis.de/video/2593?c=6″ color=“black“ font=“bold“ size=“large“]Zur Abstimmung →[/button]

Bescherung – Fuffierennen

Die Weihnachtszeit ist, wie man weiß, die Zeit der Besinnlichkeit und Nächstenliebe. Deshalb möchte ich mit einem andächtigen, leise rieselnden Zitat von Metzelers Uwe Geyer einleiten, mit welchem er damals versuchte, Herrn Trölf und mich auf die Nordschleife vorzubereiten, und welches sich mir erst im August des aktuell ausklingenden Jahres wirklich erschließen sollte:

„Das war wie Krieg!“ (Kontext Rennfahren)

Zu verdanken habe ich dieses Verständnis den Herren Trölf und Zimmermann, die sich aufgrund gekränkten Schrauberstolzes binnen dreier Sätze zu einem Rennen hochgeschaukelt hatten. Ich bot mich an als offizieller Zeitnahmeinspektor und Dokumentarfilmer und habe nun hier, frisch aus dem Apfelbräter, die fertig bearbeiteten Aufnahmen zu dem Rennsportereignis des Jahres 2013.

Viel Spaß und frohe Weihnachten!

[button link=“http://www.youtube.com/embed/cFwfDKjyURE“ color=“black“ font=“bold“ size=“large“]Auf YouTube anschauen →[/button]

Louis der Ludenschreck

“Nein!? Doch! Ohhh!” Ich konnte förmlich hören, wie die Worte des Entsetzens über das gerade Erlebte von den Innenseiten seiner Schädeldecke als Echo wiederhallten, während ich mich behände auf der dritten von zwei Spuren am Innenstadtstau vorbeischlängelte. Mit einem Motorrad oder, wie in meinem Fall gerade, einem adäquat motorisierten Roller einen handelsüblichen PKW an der Ampel stehen zu lassen ist zum einen keine große Kunst, und zum anderen reichlich pubertär. Aber was sollte ich machen? Hatte er mich doch durch mehrfaches Hochdrehen des Motors regelkonform dazu herausgefordert. Man möchte ja auch nicht unhöflich sein.

Er, mein “Kontrahent”, saß sonnenstudiogebräunt und mit massigen Silberketten behangen in einem weißen Mercedes Coupe mit übergullideckelgroßen, hochglanzpolierten Felgen und schaute durch seine Ray-Ban Sonnenbrille, die er trotz des diesigen Wetters trug, zu mir herüber. Als fairer Sportsmann klappte ich natürlich das dunkle Visier meines Helms herunter, um mir keinen Vorteil zu verschaffen. Die Ampel schaltete auf grün und der Rest ist Geschichte, wie man so schön sagt. Ich selbst saß auf einem Honda Integra und war gerade auf dem Weg die Pressemaschine, mit der ich zum MotoGP Gucken in Le Mans war, wieder zurück zu bringen.

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Deal mit dem SEO-Versteher – #SRodw

Als Freizeitschreiberling mit einer Seite wie dieser hier, umschwirren einen immer mal wieder, in unregelmäßigen Abständen Anfragen, ob man nicht irgendwelche Produkte testen möchte, um anschließend darüber zu schreiben, an einem Linktausch interessiert wäre, oder seine Seele für einen „Gastbeitrag“ (aka schlecht versteckte, dem Leser als eigener Artikel vorgegaukelte Werbung) hergeben würde, welcher sein Gewicht tausendfach – Ach, was erzähle ich? – millionenfach in Gold wert ist.

Wenig Interessantes, viel Mumpitz.

Anfang Juli bekam ich allerdings eine eMail von einem, wie er sich selbst bezeichnete, „SEO-Versteher„, die interessant klang:

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Viva la revolución

Vor geraumer Zeit schon bin ich zu dem Bilderservice gewechselt, den Hipster benutzen, um Fotos von ihrem Essen oder dem Chai Latte mit Sojamilch zu machen, um von unterwegs Schnappschüsse in den Äther der sozialen Netzwerke zu  jagen, zu Instagram. Gesehen hatte ich das ganze zum ersten Mal bei Herrn Trölf, dem Hipsterpapst, und fand es als Lösung eigentlich ganz cool.

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