Alle Artikel in: Rund um Motorräder

Wos host g’sogt? – Alpine MotoSafe

Daaamals! *schnarch* Ja, damals. Von dort stammten die Eindrücke, die für mich lange das Bild vom Rollerfahren geprägt haben: Eine furchtbar quälende Art der Fortbewegung mit viel Drehzahl und Lärm, gleichermaßen fehlendem Vortrieb und einem Fahrverhalten, das die Niedertracht Brutus‘ wie die größte Geste der Ehrlichkeit wirken lässt. Grausam. Aber eben auch ein veraltetes Bild; das hatten mir die Regenschlacht zu Le Mans auf Hondas Integra und die Präsentation von Kawasakis Transformers-Vorfahren J300 gezeigt. Beide Male war es eine andere, viel bessere Erfahrung, als ich vorher erwartet hatte. Und in dieser Stimmung erreichte mich eine Mail der Firma Alpine, ob ich nicht mal ihre MotoSafe Ohrstöpsel ausprobieren wolle. Ohrstöpsel zum Motorradfahren, etwas, was ich mir aus eigenem Antrieb heraus vermutlich niemals zugelegt hätte. Aber da ich auch nie gedacht hätte, dass es mal jemand schafft einen Roller zu bauen, von dem ich sagen würde, dass er gut fährt … wieso nicht?

#kibbeling50 Wallpaper

Nach drei Jahren des Darbens sind es nun nicht mehr ganz zwei Monate, bis es endlich so weit ist und die Gang zur Folgetour, der v2.0 des (irgendwie schon bissi) legendären 50-Kubik-Marathons #alpen50 aufbrechen kann, zu #kibbeling50. Das erklärte Ziel: In Holland am Strand stehen und eine Portion Fish’n’Chips Kibbeling auf der Hand haben. Kibbeling bezeichnet ein niederländisches Fischgericht. Fischfilet wird in mundgerechte Würfel geschnitten, mit Backteig überzogen und dann frittiert. […] Serviert werden die Fischwürfel mit Knoblauchdip oder einer Remouladensauce, […] häufig auch mit Pommes frites […] Wikipedia Und da wir das „schon immer“ so gemacht haben™, wird es auch dieses Mal wieder einen Toursticker geben. Brauchtumspflege, quasi. Besagten Sticker habe ich am Wochenende entworfen und da ich mit dem Ergebnis recht zufrieden bin, gibt es ihn hier in den gängigsten Größen als Wallpaper zum Download:

Pygmäenkraut – Abenteuer Pyrenäen

Eines der ersten, wenn nicht gar das erste Buch, das ich auf dem Kindle gelesen habe, war „Pikmo und Jianna„, ein Fantasy-Roman, geschrieben vom Genossen Gleich. Die Geschichte dreht sich um den blaufelligen Pikmo, einen auf Bestellung gezüchteten Tigerhumanoiden, der auf der Suche ist nach einer Frau – einer anderen als der, die ihn in Auftrag gegeben hat -, die er zwar nicht kennt, aber liebt, wodurch er von seiner genetischen Konfiguration abzuweichen scheint, und die Gutmenschin Jianna, die Pikmo wegen eben dieser Anomalie bei seiner Suche unterstützt, und der Gesellschaft damit zeigen will, dass diese Wesen mehr sind als biologische Produkte. <Reich-Ranicki> Schlachten, Exzesse, Freundschaft und Moral – ein wirklich gutes Buch! </Reich-Ranicki> Deshalb freute es mich auch, als ich gelesen habe, dass Herr G. eine Idee für ein neues Buch hat – „Gottes Mörder“ -, und diese per Crowdfunding in die Tat umsetzten wolle. Nach einem guten Start stagnierte die Kampagne allerdings, und am Ende waren leider nicht genügend Leute beisammen, die Geld für Scotch und Farbbänder rausrücken wollten, sodass die Idee trotz …

Viva la revolución

Vor geraumer Zeit schon bin ich zu dem Bilderservice gewechselt, den Hipster benutzen, um Fotos von ihrem Essen oder dem Chai Latte mit Sojamilch zu machen, um von unterwegs Schnappschüsse in den Äther der sozialen Netzwerke zu  jagen, zu Instagram. Gesehen hatte ich das ganze zum ersten Mal bei Herrn Trölf, dem Hipsterpapst, und fand es als Lösung eigentlich ganz cool.

Bloody Hippies! – TT 2013

Es war das Wochenende zwischen der Practice und der Race Week. Zusammen mit dem Kollegen Dr. Gleich saß ich im Sefton Hotel am Nick Jefferies Table und wir schwenkten gerade um, von Gin Tonic zu Single Malt Whiskey, während Phillip McCallen auf der kleinen Bühne Anekdoten über seinen ehemaligen Teamkollegen Joey Dunlop zum Besten gab. Wir saßen beim Dinner zum 30 jährigen Jubiläum von Joey’s erstem TT-Sieg auf einer Honda Maschine im Jahre 1983. Nette Menschen und glückliche Umstände hatten dafür gesorgt, dass ich dieses Jahr selbst hier sein konnte, beim Woodstock der Speedfreaks.

SCHULDIG! – #alpen50, gedruckt.

Im Namen des Dschungelvolkes ergeht folgendes Urteil: Das ehrenwerte Stammesgericht sieht es als erwiesen an, dass dem Angeklagten, IM Guevara, eine direkte Mittäterschaft am dutzendfachen Baumgenozid zugeschrieben werden kann. Durch seinen Artikel “Tempori aptari decet” in Ausgabe 05/13 der Zeitschrift MotorradABENTEUER hat er wissentlich dazu beigetragen, Indiovölkern ihre Heimat und unbescholtenen Hippies ihre Kuschelgrundlage genommen zu haben. Das Strafmaß hierfür beträgt einen Kasten Krombacher pro abgeholztem Quadratmeter Regenwald auf ex! Ist schon eigenartig, was einem morgens beim Duschen manchmal so durch den Kopf geht. Dabei wollte ich doch eigentlich nur erzählen, dass es meinen #alpen50 Artikel in der nächsten Ausgabe der MotorradABENTEUER (ab Mittwoch am Kiosk) dann auch in Papierform zu lesen gibt.

BÄMM, Fugu! – Dainese D-air Street

Die ersten drei Dinge, die mir so spontan zur Firma Dainese einfallen sind deren Logo, Guy Martin und die extrem stylische Samuraikombi. Wobei ich Letztere kenne, weil Vorletzter dafür geworben hat. Aber Airbags? … Eher nicht so. Das liegt zum einen mit Sicherheit daran, dass ich Airbags mehr mit PKW in Verbindung bringe, denn mit Motorradbekleidung, und zum anderen daran, dass ich beim Stichwort Airbag im Kontext Motorrad fast unweigerlich an die Goldwing denken muss. Die hat nämlich auch einen eingebaut. Das ist zwar kein Airbag im eigentlichen Sinn, sondern eine aufblasbare Abschussrampe, die den Fahrer über und nicht gegen den silbernen Opel Astra Kombi von Opa Karlheinz befördern soll, aber der Fakt ist eben ziemlich einprägsam – eine Abschussrampe am Motorrad. Das hat sonst nur noch das Mofa von Kim Jong Un. Wie dem auch sei, jetzt gibt es von Dainese jedenfalls auch Airbags. Zum Anziehen. Und um uns mal anzuschauen, wie das funktioniert und wie man sich als Kugelfisch so fühlt, waren Kollege Trölf und meine Wenigkeit bei Dainese zur Präsentation der D-air …