Pygmäenkraut – Abenteuer Pyrenäen

Eines der ersten, wenn nicht gar das erste Buch, das ich auf dem Kindle gelesen habe, war „Pikmo und Jianna„, ein Fantasy-Roman, geschrieben vom Genossen Gleich. Die Geschichte dreht sich um den blaufelligen Pikmo, einen auf Bestellung gezüchteten Tigerhumanoiden, der auf der Suche ist nach einer Frau – einer anderen als der, die ihn in Auftrag gegeben hat -, die er zwar nicht kennt, aber liebt, wodurch er von seiner genetischen Konfiguration abzuweichen scheint, und die Gutmenschin Jianna, die Pikmo wegen eben dieser Anomalie bei seiner Suche unterstützt, und der Gesellschaft damit zeigen will, dass diese Wesen mehr sind als biologische Produkte. <Reich-Ranicki> Schlachten, Exzesse, Freundschaft und Moral – ein wirklich gutes Buch! </Reich-Ranicki>

Deshalb freute es mich auch, als ich gelesen habe, dass Herr G. eine Idee für ein neues Buch hat – „Gottes Mörder“ -, und diese per Crowdfunding in die Tat umsetzten wolle. Nach einem guten Start stagnierte die Kampagne allerdings, und am Ende waren leider nicht genügend Leute beisammen, die Geld für Scotch und Farbbänder rausrücken wollten, sodass die Idee trotz gutem Titel/Plot/Artwork (vorerst?) blieb, was sie war, eine Idee.

Damit das nächste gute Projekt nicht auch wieder nur ein Gedanke bleiben muss, will ich heute mal ein bisschen die Werbebongos schlagen:

Es geht um einen Motorradreisefilm, den Stephan (die – in Internetjahren – älteren kennen ihn noch von Mopeten.TV) zusammen mit Dirk Schäfer und Andreas Prinz von der Motorradkarawane produzieren und per Crowdfunding finanzieren möchte: „Abenteuer Pyrenäen

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SCHULDIG! – #alpen50, gedruckt.

Im Namen des Dschungelvolkes ergeht folgendes Urteil:

Das ehrenwerte Stammesgericht sieht es als erwiesen an, dass dem Angeklagten, IM Guevara, eine direkte Mittäterschaft am dutzendfachen Baumgenozid zugeschrieben werden kann. Durch seinen Artikel “Tempori aptari decet” in Ausgabe 05/13 der Zeitschrift MotorradABENTEUER hat er wissentlich dazu beigetragen, Indiovölkern ihre Heimat und unbescholtenen Hippies ihre Kuschelgrundlage genommen zu haben. Das Strafmaß hierfür beträgt einen Kasten Krombacher pro abgeholztem Quadratmeter Regenwald auf ex!

Ist schon eigenartig, was einem morgens beim Duschen manchmal so durch den Kopf geht. Dabei wollte ich doch eigentlich nur erzählen, dass es meinen #alpen50 Artikel in der nächsten Ausgabe der MotorradABENTEUER (ab Mittwoch am Kiosk) dann auch in Papierform zu lesen gibt.

Tempori aptari decet. – #alpen50

„Tempori aptari decet.“ schrieb der römische Philosoph Seneca, „Man muss sich der Zeit anpassen.“ Dass er diese Worte zu Papyrus brachte, mit dem Wissen, wie nachhaltig sich eine am Lagerfeuer geborene, im wahrsten Sinne des Wortes Schnapsidee auf ein paar Moppedfahrer auswirken würde, darf man getrost bezweifeln.

Altes Eisen, moderne Kommunikation

Die Idee war simpel. Sowohl in ihrer Komplexität, als auch in ihrer Sinnhaftigkeit: Mit 50ern in die Alpen. Klar war zu Anfang eigentlich nur, dass man mit einem vernünftigen fahrbaren Untersatz anzutreten hatte. Vernünftig bedeutete in diesem Fall, es musste alt sein, aus Blech und mit Schaltung. Das ergab sich schlicht aus den Zweiradvorlieben der Väter des Gedankens. Ein Plastikroller mit Variomatik war somit kein vernünftiger fahrbarer Untersatz und hätte höchstens dann Zustimmung gefunden, wenn der Fahrer zugesichert hätte damit zum Ende der Tour einen Stunt vorzuführen, der die vollständige Zerstörung des Geschwürs zur Folge gehabt hätte.

Das ganze war im August vergangenen Jahres und als die Zeit verstrich, konkretisierten sich die Pläne. Startpunkt sollte Darmstadt sein. Eine Woche Zeit, mindestens 1000 Kilometer Strecke und mindestens ein Pass mit einer Höhe von über 2000 Metern waren das angestrebte Ziel. Genächtigt werden sollte ausschließlich stilecht auf Campingplätzen.

Über Twitter fanden sich schnell weitere Mitstreiter und die Teilnehmerzahl stieg und stieg. Viele sagten zu, anfänglich gepackt vom Feuer der vermeintlichen Sinnlosigkeit der Idee, sprangen später aber wieder ab. Was am Ende übrig blieb war der harte Kern. Die, die es tatsächlich ernst meinten. Von ursprünglich um die 20 gemeldeten Mokicks reduzierte sich die Zahl auf zehn Maschinen. Zehn Maschinen mit einem Gesamtalter von 350 Jahren, welche zusammengenommen weniger Hubraum haben als die meisten modernen Motorräder, die heutzutage aus den Verkaufsräumen der Motorradhändler rollen, einzeln. Die Zeitspanne der Baujahre erstreckte sich vom ältesten Fahrzeug mit Baujahr 1957 bis hin zum feuchten Hightechtraum vieler Schweißband tragender Halbstarker aus dem Jahre 1981.

What could possibly go wrong?

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#cti11 – Unterwegs

Gleich geht es wieder nach Imola, zum SBK Rennen. Deswegen nur kurz:

Eigentlich hatte ich vor, weshalb ich auch mein MacBook mit mir herumschleppe, die Erlebnisse unserer Countdown to Imola Tour jeden Abend frisch zu verbloggen. Der Gedanke war, angesichts unseres straffen Programms und der vielen Action, die wir unterwegs haben, etwas zu optimistisch. Ich notiere mir Abends nur ein paar Stichpunkte, Gedanken und Eindrücke, und schreibe dann einen schön ausführlichen Artikel, wenn ich wieder zu Hause bin.

#twiceland Tourstart

Schon wieder Bewegtbildinhalte! Das wird wohl langsam zu so einer Art Manie…

Heute Morgen sind die Kollegen Ernie Trölf und Captain Kutze mit den Moppeds nach Island aufgebrochen. Da Fünf Uhr ohnehin meine Uhrzeit ist ähäm, habe ich bei den beiden Mal vorbeigeschaut um ihnen eine gute Fahrt zu wünschen und die Abfahrt dokumentarisch festzuhalten.

Wie üblich kann die Tour per Twitter mitverfolgt werden. Zu finden unter dem Hashtag #twiceland. (Zumindest soweit es Stromversorgung und Netzabdeckung zulassen.)

Also denn: Gute Fahrt, die Herren!

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#alpen50 Trailer

Die letzten Videoschnipsel sind noch keine 24 Stunden alt und schon habe ich hier taufrisch, brandaktuell, neu und super soft, einen kleinen Trailer zur #alpen50 Tour:

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