Andere Moppeds, Unterwegs
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Piston Pin und der Asphaltmagnetreifen der grünen Hölle

Glaubt man dem gemeinen Grantler, war früher alles besser. Die Sommer waren wärmer, die Winter weißer, der Himmel blauer und Bier stets Freibier. So wundert es einen auch nicht, dass früher viel spannendere Dinge passiert sind. Nehmen wir zum Beispiel mal das Jahr 1927. In diesem Jahr gelingt Charles Lindbergh als erstem Menschen die Alleinüberquerung des Atlantiks von New York nach Paris ohne Zwischenlandung. In Schweden rollt der erste Volvo vom Band. Die britische Armee schafft die Lanze als offizielle Gefechtswaffe ab und irgendwo ist in China mit Sicherheit auch ein Sack Reis umgefallen. Und in Deutschland? Da stampft man für 8,1 Millionen Reichsmark in der Eifel eine Rennstrecke aus dem Boden, welche als eine der gefährlichsten und sagenumwobensten Rennstrecken der Welt in die Geschichte eingehen sollte, die Nordschleife.

In den vergangenen 85 Jahren war die „grüne Hölle“ immer wieder Schauplatz von Dramen und Triumphen, Geburtsort von Helden und Mythen. Und genau hier, inmitten all dieser Rennsporthistorie, die über der Nordschleife liegt, wie der kühle Eifelnebel am Morgen, fanden sich die beiden Protagonisten dieser Geschichte plötzlich wieder, Herr Trölf und meine Wenigkeit. Zwei waschechte Fehlzündungen des Motorradrennsports.

Unsere bisherigen Rennstreckenerfahrungen beschränkten sich auf ein paar ehr erfolglose Runden im Baden Airpark im vergangenen Jahr. Das falsche Einstiegsmopped, eine zu schnelle Gruppe und zu wenig Sprit im Tank haben nicht umbedingt dafür gesorgt, in mir das Gefühl aufkommen zu lassen, ich sei der nächste Joey Dunlop. Gelinde gesagt. Als ich dann die Anfrage bekam, ob ich nicht Lust hätte zusammen mit Herrn Trölf die neuen Metzeler Roadtec Z8 Interact beim Ring Intensiv Training vom MOTORRAD Action Team auf der Nordschleife zu testen schnellte mein Puls kurz in die Höhe. In der grünen Hölle? Na klar, wieso nicht.

Da es für unsere beiden Eisenhaufen (XRV750 Africa Twin und CX500 Güllepumpe) keine Z8 in den passenden Größen gibt und man uns vermutlich auch mit Fackeln und Mistgabeln von der Rennstrecke gejagt hätte, wären wir mit unseren beiden Alteisen dort aufgetaucht, stellte uns Honda netterweise zwei Testmaschinen zur Verfügung. Für Herrn Trölf gab es eine Hornet und für mich eine meiner Traummaschinen, eine CB1300. Am Material würde es jetzt wohl nicht mehr scheitern…

Wir trafen uns am Donnerstag Morgen bei Honda in Offenbach um unsere neu bereiften Motorräder abzuholen. Einmal Führerschein vorzeigen, eine Unterschrift abgeben, umsatteln von alt auf neu und schon waren wir unterwegs Richtung Nordwesten. Es lief gut, die Autobahn war frei und das Wetter beständig. Als wir schon eine Weile unterwegs waren ergab sich dann auf einem Rastplatz folgender kurzer Wortwechsel:

PP: Köln?
ET: Ja, wir sind etwas zu weit.
PP: Ah! Siehst’e! Kam mir auch schon spanisch vor!

Knapp 100 Kilometer am Ziel vorbeigeschossen. Das war wohl der ungewohnt hohen Motorleistung zu zuschreiben. Wir machten kehrt. Unser Zeitpolster war aber noch groß genug, um es rechtzeitig zur Anmeldung zu schaffen und genauso schnell, wie wir fast in Köln waren, waren wir schließlich auch am Hotel.

Nach dem Check-In meldeten wir uns uns für das Renntraining an. Die stumpfsinnige, monotone Autobahnschraddelei hatte mich etwas beruhigt. Doch nun gab mir die freundliche Dame gegenüber des Tisches, im Tausch gegen einen ganzen Stapel Papiere mit meiner Unterschrift drauf, einen Transponder und einen Umschlag mit meiner Startnummer, einem Zettel mit den Namen der Instruktoren und Teilnehmer und ganz fett untendrunter der Notfallnummer. Die Lage wurde ernst!

Wir bezogen unsere Zimmer, tauschten unsere Rennstrampler gegen Zivilkleidung und standen kurz darauf unten in der Lobby. Wir betrachteten gerade den alten Rennwagen, der mitten im Eingang stand, als Uwe Geyer von Metzeler hereingeschlendert kam. Wir sagten kurz Hallo und gingen gemeinsam etwas zu Abend essen. Als wir dann so in gemütlicher Runde zusammen saßen und Herr Trölf und ich unsere Nervosität zu Protokoll gaben, versuchte Uwe uns zu beruhigen: „Das ist wie Landstraße fahren, nur schneller und ohne Gegenverkehr, das wird euch gefallen!“ „Das ist total entspannt!“ „Außerdem, ihr habt Metzeler Reifen drauf, was soll da schon passieren?“ Es half tatsächlich ein wenig. Hielten sich Nervosität und Vorfreude bisher in etwa die Waage, überwog nun die Vorfreude auf den morgigen Start! Den Satz „Das war wie Krieg!“ hätte er sich allerdings sparen können. Er bezog sich dabei zwar auf ein tatsächliches Rennen, bei dem er mal mitgefahren ist, das auch eigentlich überhaupt nichts mit unserem Training auf der Nordschleife zu tun hatte, aber in diesem Moment hatte der Satz ein wenig den Effekt eines Kanonenschlags Nachts in der Säuglingsstation.

Tag 1 – Tod dem Alltagsfahrer!

Um viertel nach Vier war ich plötzlich hellwach. Die Kombination aus drei großen Mahlzeiten am Vortag, von denen die letzte auch noch doppelt so groß ausfiel wie erwartet, da wir im Cockpit, der „Kneipe“ des Dorint Hotels etwas länger auf unser Essen warten mussten, Vorfreude und Spannung war offensichtlich nicht sonderlich schlaffördernd. Ich twitterte ein wenig, las die neuesten Nachrichten im Feed Reader und schaute dem Tag dabei zu, wie er seine Arbeit aufnahm.

Es war mittlerweile 6 Uhr. Schnell duschen, rein in den eleganten Zweiteiler, frühstücken und ab! Um 7:15 war Treffpunkt an der Nordschleife und um 7:30 Fahrerbesprechung.

Bei unserer Ankunft war der Parkplatz an der Einfahrt zur grünen Hölle, obwohl wir pünktlich waren, schon ziemlich voll. Wir verstauten unsere Packsäcke, klebten die Startnummern auf die Motorräder und befestigten die Transponder. Ich war gerade im Begriff meinen Transponder äußerst stilsicher am linken Tauchrohr zu montieren, als einer der Mitfahrer mich fragte, ob er mir einen Rat geben dürfe. „Natürlich!“ erwiderte ich. Er meinte, dass das keine besonders gute Position für den Transponder sei, da ich so ein Ungleichgewicht in die Gabel bringen würde. Das Lachen, das aus mir herausplatze schien ihn etwas zu überraschen und wohl auch ein wenig zu kränken. Das wollte ich natürlich nicht weshalb ich schnell noch ein „Das macht bei mir wahrscheinlich keinen großen Unterschied!“ hinterher schob. Der hilfsbereite Genosse konnte ja nicht ahnen, dass ich eigentlich Güllepumpe fahre und wie leidgeprüft ich deshalb bin, was Fahrwerke angeht. Ich fummelte den Transponder, der am Tauchrohr ohnehin nicht vernünftig zu befestigen war also wieder ab und machte ihn oben am Lenker fest, so wie ich es gleich hätte tun sollen.

Als wir schließlich einsatzbereit waren, fuhren wir auf die Start-/Zielgerade und gesellten uns zum Rest der Gruppe Vier, zu der wir gehörten. Hier trafen wir auf unsere Instruktorin Nadja (Yamaha R6) und unsere Teamkollegen Dietmar (Suzuki Hayabusa), Alexander (BMW HP2 Supermoto) und Heribert (BMW R1200S). Eine gute Truppe.

Nach der Begrüßung der Fahrer, einigen Hinweisen und meditativen Lockerungsübungen, bei denen vermutlich nur deshalb auf Räucherstäbchen verzichtet wurde, weil man keine Hippies anlocken wollte, ging es los zum Sektionstraining. Jede Gruppe würde sich für den Anfang einen bestimmten Abschnitt der Nordschleife vornehmen und dort zum Warmwerden ein paar Schwünge machen. Da in unserer Sektion gerade ein Bautrupp zu Gange war und neue Leitplanken montierte, vertrieben wir uns die Zeit mit der Auffrischung der Erste Hilfe Maßnahmen am Unfallort und etwas Theorie zur Fahrphysik. Als der Bautrupp weg war fuhren wir noch ein paar mal unseren Abschnitt und anschließend gemütlich zurück an den Start.

Nun wurde es ernst. In ihrer jetzigen Form hat Nordschleife 73 Kurven mit einer maximalen Steigung von 18 und einem maximalen Gefälle von 11 Prozent, verteilt auf 20,832 Kilometer. Und genau die lagen nun vor uns. Der dichte Nebeln, der beim ersten Blick aus dem Fenster heute Morgen noch über den Hügeln hing, hatte sich mittlerweile verzogen und der Sonne Platz gemacht, die jetzt von einem beinahe wolkenfreien Himmel auf uns herunter schien. In ein paar Stunden würde sie genug Kraft haben, um die Strecke komplett zu trocknen. Perfekte Bedingungen. Feuer frei!

Wup *klack* Wuup *klack* Wuuup! Wir zogen los, im Entenmarsch hinter Nadja her. Die ersten Runden fühlten sich noch etwas gewöhnungsbedürftig an. Auf der Rennstrecke achtet man nicht darauf, was der Fahrer direkt vor einem macht. (Wenn, dann höchstens aus dem Augenwinkel.) Man hält auch keinen Abstand oder fährt versetzt. All das, was im Alltag dafür sorgt, dass man heil bleibt, ist auf der Rennstrecke kontraproduktiv. Und diese Tatsache in den Kopf zu bekommen, damit hatte ich doch eine Weile zu kämpfen.

16 Minuten. Das war unsere erste Rundenzeit. Eigentlich nichts womit man sich wirklich rühmen kann, aber hey! Es lief deutlich besser als erwartet. Auch die Nervosität war längst verflogen. Der innere Spießer hatte dem kleinen Jungen Platz gemacht, der sich mit seinem Skateboard in T-Shirt und Kurzhose die steilste Abfahrt runterstürzt, die er finden kann. Es machte tatsächlich Spaß!

Das war auch der Grund dafür, warum wir unsere Pausen auf das absolute Minimum beschränkten. Runde um Runde spulten wir ab und Nadja zog das Tempo dabei kontinuierlich an, was sich vor allem dadurch bemerkbar machte, dass die Anzahl der Überrundungen, die wir über uns ergehen lassen mussten stetig abnahm und sie plötzlich den Blinker links setzte. Ich war irritiert. Was war das denn jetzt für ein seltsames Manöver? Wieso fahren wir jetzt links rüber, um uns überholen zu lassen? Es dauerte einen kurzen Augenblick, bis ich begriff, dass WIR gerade dabei waren eine andere Gruppe zu überholen. Wir zogen am Kabel und mit einem lauten „OH YEEEAAAHHH!“, das ich in meinen Helm brüllte und was zum Glück niemand gehört hat, zogen wir vorbei.

Mehr als zufrieden und mit einer Rundenzeit von ~11 Minuten beschlossen wir unseren ersten „Renntag“.

Tag 2 – Der Asphaltmagnetreifen

Ich zog den Vorhang auf und musste grinsen. Strahlender Sonnenschein und nicht eine einzige Wolke am Himmel. Scheinbar hatten wir uns gestern doch ganz anständig angestellt und sollten heute dafür belohnt werden. Wir packten unsere Sachen zusammen, checkten aus, betankten unsere Sportgeräte und fuhren an die Rennstrecke. Wieder vereint mit dem Rest von Geschwader Vier warteten wir auf die Fahrerbesprechung, den Sitzkreis und die Jogaübungen. *krrrchtz*krrrchtz*plopp* „Entschuldigt, aber die Lautsprecheranlage ist ausgefallen, deswegen machen wir das heute nur ganz kurz.“ Eindeutig, wir wurden belohnt! Nicht, dass die Fahrerbesprechung langweilig war, nein, sie war eigentlich recht unterhaltsam, aber uns juckte die Gashand!

Da passte es auch hervorragend, dass unser heutiger Abschnitt für das Sektionstrainig, die Fuchsröhre, mit dem Abschnitt einer anderen Gruppe zusammengelegt wurde, dem Adenauer Forst. So hatten wir ein schönes Stück Strecke, auf dem wir gleich zu Beginn schon anständig Stoff geben konnten.

Es ging los. Die erste Gruppe startete komplett, fuhr Fuchsröhre und Adenauer Forst, drehte am Ende der Sektion und wartete am rechten Fahrbahnrand, bis die zweite Gruppe eintraf, um geschlossen wieder zurück zu fahren. So ging das ein paar mal, bis wir die Kurvenkombinationen einigermaßen intus hatten und uns der verschärften Variante hingeben konnten. Dem Solofahren. Bisher hatten wir den Luxus von Nadja Linie, Geschwindigkeit, Brems- und Einlenkpunkte vorgegeben zu bekommen. Jetzt mussten wir all das selbst einschätzen. Also auf! Erstmal anständig Gas geben. Das ist bestimmt nicht verkehrt! Joa… Langsam, Kurve! Bremsen… Okay. Rechts, nicht zu früh einlenken, links und gleich wieder rechts. Durch! Na also, wer sagt‘s denn? Das lief doch gar nicht mal so übel!

Nach diesem Kick direkt zu Anfang waren die Runden mit unserer Instruktorin an der Spitze schon beinahe erholsam. Und das obwohl wir es mittlerweile geschafft hatten uns von einer anfänglich „touristischen“ zu einer „sportlichen“ Gruppe hochzuarbeiten!

Der erste zaghafte Wischer

Wir hatten uns gerade eingegroovt und kamen mal wieder durch den Adenauer Forst, da passierte es. *krrrchk* Was zum…? Die Dicke setzte doch tatsächlich am Ausgang der letzten Rechtskurve mit der Fußraste auf! Als das zum ersten mal passierte, bin ich doch schon ein klein wenig erschrocken. Ich bin das nicht gewohnt. Zum einen fahre ich selten solche Schräglagen und zum anderen haben meine Moppeds diese Metallnippel nicht, wie man sie an den Fußrasten moderner Motorräder findet und welche doch schon einen ziemlichen Lärm machen, wenn man sie über den Asphalt zerrt. Zumindest im Vergleich zu einer Schuhsohle.

So toll die letzten Runden auch liefen, so anstrengend waren sie und ich merkte, wie meine Konzentration immer weiter abnahm. Zeit für eine Pause. Ich schnappte mir zwei Sandwiches, setzte mich auf eine Bank und begutachtete die Maschinen auf ihrem Weg in die nächste Runde an mir vorbeikamen. Honda, Suzuki, Yamaha, Kawasaki, BMW, Ducati, Aprilia, Benelli, Bimota, es war alles vertreten, was irgendwie schnell war, von der kleinen R6 bis zur fetten K1600. Ich konnte sogar zwei weitere CB1300 ausmachen, mit deren Fahrern ich ein kurzes Nicken austauschte, das man wohl am ehesten mit „Ah. Eine CB1300. Guter Mann!“ interpretieren konnte.

Ich kaute gerade noch am zweiten Sandwich, als Gruppe Vier für eine Pause eintrudelte. Wir standen da und philosophierten über Linien und Bremspunkte und darüber, was sich für jeden einzelnen so verändert hat seit dem gestrigen Morgen, während sich der Himmel über unseren Köpfen immer weiter verdunkelte. Als wir gerade wieder auf die Strecke wollten, setzte schließlich der Regen ein. „Wollt ihr trotzdem raus?“ fragte Nadja. Herr Trölf und ich nickten. „Okay, dann hole ich nur eben meine Regenjacke.“ Regenjacke. Verdammt, ich wusste ich hatte irgendwas vergessen.

Egal, es ist ja warm. Auf zur Kür! Den Pflichtteil hatte der „Asphaltmagnetreifen“, wie ihn Herr Trölf bereits getauft hatte, ja mit Bravur bestanden. Nun musste er aber zeigen, dass er dieses Namens auch tatsächlich würdig war, denn schließlich sollte eine seiner ganz großen Stärken ja die Haftung auf Nässe sein.

Wir starteten. Nanu, was ist denn hier los? Auf der Nordschleife sah es plötzlich aus wie bei den Ludolfs, nur mit Motorradteilen. Hinter beinahe jeder fünften Kurve lagen irgendwelche Brocken. Wir verstanden das als Wink mit dem Zaunpfahl und drosselten unsere Geschwindigkeit. Und auch wenn wir nun vergleichsweise gemütlich unterwegs waren, kann ich sagen, dass sich der Z8 hat sich seines Spitznamens „Asphaltmagnetreifen“ als absolut würdig erwiesen hat! Wäre mir nicht an den denkbar ungünstigsten Stellen das Wasser in die Kombi gelaufen, hätte ich tatsächlich meinen können, die Strecke sei trocken. Unglaublich!

Neben Herrn Trölf und mir waren auch Nordschleifenguru Helmut Dähne und der Zeichner der Moto Mania Comics Holger Aue mit dem Z8 Interact unterwegs. Und die beiden lobten den Reifen ebenfalls in höchsten Tönen. (Selbst noch, nachdem Holger und seine RC8R ausgetestet hatten, wo der Reifen seine Grenzen hat.)

Regen und Sonne gaben sich an dem Tag noch ein paar mal die Klinke in die Hand, während wir davon wenig beeindruckt unsere Bahnen zogen.

Gegen 16 Uhr war das ganze Spektakel dann leider tatsächlich vorbei. Wir standen noch eine ganze Weile mit den anderen zusammen und ließen die letzten beiden Tage Revue passieren. Es hatte einen unglaublichen Spaß gemacht. Viel mehr als ich erwartet hatte. Nach unserer bereits erwähnten Pleite im letzten Jahr dachte ich, Rennstreckenfahren wäre einfach nicht mein Ding. Dabei brauchte es lediglich die richtigen Rahmenbedingungen.

Unser selbstgestecktes Ziel, auf eine Rundenzeit von ~10 Minuten zu kommen, hatten wir in einer der Regenpausen erreicht und nachdem wir uns von allen verabschiedet hatten gab es nichts weiter für uns zu tun, als die Hondas zu satteln und mit unseren Asphaltmagnetreifen die Heimreise anzutreten.

Danke!

Metzeler

Vielen Dank für die Einladung! Von mir aus wäre ich vermutlich nie auf die Idee gekommen ein Training auf der Nordschleife mitzumachen und im Nachhinein weiss ich: Ich wäre um eine tolle Erfahrung ärmer.

Honda

Ein großes Dankeschön auch an Honda, dafür dass sie uns die Motorräder für so eine Aktion zur Verfügung gestellt haben und mich damit beinahe in die Beschaffungskriminalität getrieben hätten! Ich liebe dieses Motorrad! Die 1300er fühlt sich an, als hätte man sie für mich konstruiert. Es passt einfach alles perfekt. Ergonomie, Leistung, Motorcharakteristik, Optik, es gibt keinen Punkt, an dem ich etwas zu kritisieren hätte.

MOTORRAD Action Team

Das Ring intensiv Training war super! Ablauf, Organisation, Verpflegung an der Strecke, absolut Top! Und ein großes Dankeschön auch an unsere Instruktorin Nadja, die uns immer gut angetrieben hat ohne uns dabei zu überfordern!

Nolan/X-Lite

Danke auch an X-Lite. An meinem klaren Visier fehlte schon seit geraumer Weile einer der Pins, die das Pinlock Visier halten. Ich ging zum Nolan/X-Lite Truck um nachzufragen, ob es die Pins auch einzeln gibt. „Ja, die gibt‘s auch einzeln. Hast du das Visier dabei? Dann mach‘ ich dir gleich mal einen neuen rein. Hier, nimm mal noch ein paar mit, zur Sicherheit. Das ist doch ein X701, oder? Der wurde ja jetzt vom X702 abgelöst. Warte mal, da hab ich auch irgendwo noch ein Pinlockvisier, das kannst du auch haben.“ Das ist ein Service! Davon kann sich so manch anderer Hersteller aber eine ganz dicke Scheibe abschneiden!

14 Kommentare

  1. Aaron sagt

    Hallo Herr Pistonpin,

    vielen Dank für die sehr kurzweilige Unterhaltung :-)

    Sehr schön geschrieben, „gefällt-mir-Daumen-nach-oben“!

    Wenn die Performance-Kurve so anhält, dann folgt in 2013 Teil 2 zum Thema „Knieschleifen“ und in 2014 dann Teil 3 „Ellenbogenschleifen“ :-) Yeah!

  2. @Aaron: Vielen Dank für die Blumen! :)

    „Wenn die Performance-Kurve so anhält, dann folgt in 2013 Teil 2 zum Thema “Knieschleifen” und in 2014 dann Teil 3 “Ellenbogenschleifen” :-) Yeah!“

    Genau das ist der Plan! :)

  3. Rennschnecke sagt

    Sehr schön geschriebener Bericht! Hatte das „Event“ auf Twitter verfolgt.

  4. Hell #Yeah! Dieses Jahr hast Du in Baden-Baden ja bereits gross aufgezeigt und die Tradition des ohne Regenkombfahrens auch auf dem Rueckweg hochgehalten.

    • @Rennschnecke: Schön! Genau so war das auch gedacht! :)

      @Griesgram: Naja, ob ich „groß aufgezeigt“ habe, lassen wir mal so dahin gestellt. Ich habe mich jedenfalls nicht so blamiert wie letztes Jahr. :)

  5. Das hast du mal wieder sehr schön geschrieben… „die zwei Fehlzündungen des Motorradrennsports…“

    Das gilt ja nun nicht mehr! Freue mich schon euch nächstes Jahr als Gridgirl zur Moto GP oder wenigstens zur nächsten Tourist Trophy begleiten zu dürfen!!! ;-))))

    • @Moppedhexe: Ausgezeichnet! Du darfst dann natürlich auch mit deiner NC bei uns in der Box parken! ;)

      Achso: TT natürlich!

  6. Andreas sagt

    Cooler Bericht!

    Da habe ich doch tatsächlich Bock auf ein Renntraining bekommen, ob man dit auch mit ner Versys machen kann?

    • @Andreas:

      Da fragst Du am besten mal bei dem entsprechenden Veranstalter nach, wenn Du ein Training gefunden hast, das Dir gefällt.

      Ich bin mir nicht mehr ganz sicher, wie bei uns die Auflagen waren. Ich glaube es stand irgendwas von entsprechender Schutzausrüstung (eh klar) und von 60PS+ drin. (Wobei man mit 60PS (je nach Gewicht natürlich) auf der Nordschleife schon ganz schön am Rühren ist.)

  7. Andreas sagt

    @Alexander:

    :) Da hast du wahrscheinlich recht. Da werden wohl zu den Trainingskosten noch Miete für ein flottes Bike dazu kommen.

  8. Stephan Fritsch sagt

    Sehr schöner Bericht. Ich hoffe, ich kann an euch dranbleiben, wenn wir das nächste Mal gemeinsam irgendwo langfahren. Hast du der Güllepumpe jetzt eigentlich schon Schleifpads an die Zylinder geschraubt?

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