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Rise of the Hipsters – Intermot 2014

Ein Tag auf der Intermot muss nicht zwingend sein wie der kreuzbeladene Gang nach Golgota an einem geschäftigen Sonntagmorgen. Das ist die Erkenntnis, gezogen aus dem Besuch vom vorletzten Wochenende. Es kommt einfach nur auf die richtige Motivation für den Besuch an: Geht man hin, um sich tatsächlich das Material für nächstes Jahr anzuschauen, brummt einem nach kürzester Zeit messematt der Kopf. Geht man aber hin, um Leute zu treffen, sich skurrile Geschichten aus dem Messealltag anzuhören, Pizza zu essen und Espresso zu trinken, und nimmt lediglich zwischen den einzelnen Stationen fotografisch mit, was einem der Zufall ins Netz treibt, kann die ganze Sache ziemlich entspannt sein. Die zweite Erkenntnis: Die Hipster sind auf dem Vormarsch! Wo man hinschaut und -hört, Jethelme, Waxcotton Jacken, Bärte und Indie-Folk. — Okay, das war vielleicht ein klein wenig übertrieben. Die Intermot ist noch kein Distinguished Gentleman’s Ride, aber mit zwei Jahren Abstand zum letzten Besuch fällt schon auf, dass sich das Bild gewandelt hat. Die Hersteller haben gemerkt, dass es da eine Gruppe junger (nicht ganz so alter) …

OMG, ein wassergekühlter Boxer! – Intermot 2012

Es ja gibt Leute, die können sich tagelang auf Messen aufhalten, treiben so durch die Massen, informieren sich hier und dort und schleppen am Ende einen Kubikmeter Broschüren, Kugelschreiber, Aufkleber und sonstiges Werbezeug mit nach Hause. Das ist nichts für mich. Ich bin einfach kein Messemensch. Aber ich musste mal wieder raus und irgendwas unternehmen, irgendwas mit Motorrädern. Herrn Trölf ging es genauso und da keiner von uns bisher auf der Intermot war, fuhren wir relativ kurzentschlossen dort hin.