Alle Artikel mit dem Schlagwort: CX500

Folge dem grünen Zombie, Alice. – Liebster Award

Das Wunderland war kaum wieder zu erkennen. Dichter grüner Nebel hüllte es ein, die kümmerlichen Überreste der einst in allen nur erdenklichen Farben schimmernden Flora vermoderten in schlackig braunen Tümpeln und über dieser Einöde aus Vergessen und Verfall lag der erdrückende Gestank von Fäulnis. Furchterregende, halb verweste Gestalten schlurften ungelenk umher, den trüben Blick ins Leere gerichtet – Zombies! Im vergessenen Tal hatten seit jeher einige Textleichen gelegen – allerdings nie in einer erwähnenswerten Anzahl. Als nun aber die echte Welt zuletzt gerufen hatte, brach das Chaos los und man fand sie plötzlich überall; sie stapelten sich in hohen Türmen und eigentlich ist es ein Wunder, dass die unausweichliche Infektion so lange auf sich hatte warten lassen … Aber egal! Diesen unheiligen Kreaturen würde es nun an den Kragen gehen – einer … nach … der … anderen. Tja, und den Anfang macht dieser Zombie hier, ein noch relativ frisches Exemplar: Kollege K. hat mich für den „Liebster Award“ nominiert. Dieser „Award“ ist so etwas wie die legale Variante des Schneeballsystems mit dem schmierige Typen normalerweise …

Reisevortrag „Oman – Island“ im Café „Alte Schule“

Island konnte ich bisher nicht wirklich viel abgewinnen. Kalt und nass ist es dort und Nachts wird es nicht vernünftig dunkel. Wunderschön mit Sicherheit, aber irgendwie nicht so mein Ding. Mich zieht es ehr dahin, wo es heiß und trocken ist und Nachts dunkel. Aber wie gesagt, bestimmt schön anzuschauen. Und um eben das zu tun (und weil Patrick und Micha im Sommer dort hin wollen), sind wir vor drei Wochen in das Café Alte Schule im Bergischen Land gebrummt. Dort zeigte Erik Peters, Moppedreisender und Author, den Vortrag zu seiner letzten Reise, Oman – Island.

Allgäu Kurztrip

Ups, da ist ja noch ein Artikel. Schnell noch raushauen, dieses Jahr. :) Vom 16. bis 19. September waren wir mit vier Leuten und drei Motorrädern für ein verlängertes Wochenende im Allgäu. Unser Hinweg führte uns über die „romantische Straße„, ohne Autobahn ins Allgäu. Die Pension erreichten wir gegen 23 Uhr, bei „angenehmen“ Temperaturen im niedrigen einstelligen Bereich und strömenden Regen. Da kam uns der Willkommensschnaps gerade recht. Am nächsten Tag nutzten wir einen der zahlreichen Wanderwege und schlenderten zum Mittagessen in die nächst größere Stadt. Zurück in der Pension sattelten wir die Eisenrösser und fuhren zu Held um ein wenig zu shoppen. Tja, und nach einem Tag Pässe prügeln entlang der Deutsch-/Österreichischen Grenze waren wir auch schon wieder auf dem Heimweg.

Güllepumpe – Update Herbst/Winter 2010

Die Reifen waren fällig, der Rest ist eigentlich Luxus. Stahlflex Bremsleitungen Wobei… Bei Bremsleitungen kann man ja irgendwie schlecht von Luxus sprechen. Irgendwann sollte die Gülle zwar schon Stahlflex Bremsleitungen bekommen, aber ich hatte es nicht besonders eilig damit; Sie verzögerte auch so recht akzeptabel. Man musste zwar zupacken wie ein Hufschmied und der Bremspunkt war alles andere als präzise, aber man konnte damit anhalten. Im Güllepumpen Forum postete jemand einen Link zur eBay Seite der Firma SM-Brakes, wo es für kurze Zeit 25% Rabatt gab. Das war für mich Grund genug zu zu schlagen. Leider war ich einen Tag zu spät dran. Auf telefonische Nachfrage bekam ich aber dennoch den Rabatt. Und nicht nur das! Die Sonderlänge, die ich wegen des Tourenlenkers für die Leitung von der Bremspumpe zum Verteiler brauchte, sowie die Anschlüsse in „Fahrzeugfarbe“ kosteten nichts extra! Überrascht von so viel Zuvorkommen in unserer Servicewüste bestellte ich gleich noch ein paar farbig passende Hohlschrauben mit.

Eine Geschichte aus dem Leben eines Güllepumpenfahrers

Ich fahre mit der Gülle auf der schmalen Verbindungsstraße zwischen unserem und dem Nachbarort. Vor der kleinen, einspurigen Brücke, die über die Autobahn führt, muss ich hinter einem roten Ford Mustang anhalten, da uns ein entgegenkommendes Auto den Weg versperrt. Die hinteren Bremsbeläge scheinen noch ziemlich neu zu sein, denn das Hinterrad braucht nicht viel, um zu blockieren und seine Signatur auf dem Asphalt zu hinterlassen. So auch dieses Mal. Mit einem kurzen Quietscher und einem breiten Grinsen im Gesicht hielt ich hinter dem Ford. Als das entgegenkommende Auto Weg war, fuhr der Mustang aber nicht weiter. Ich war gerade im Begriff mich an dem Auto vorbei zu mogeln, als der Fahrer heraussprang, die Hände nach oben riss und „Halt, Stopp!“ rief. Nanu? Was kommt denn jetzt wieder? „Nichts Schlimmes, ich fahr‘ auch ’ne Güllepumpe!“ Wie sich herausstellte war der Fahrer des Mustang (ich habe leider vergessen ihn nach seinem Namen zu fragen) Stammgast bei einem CX500 Stammtisch ganz hier in der Nähe, zu dem er mich einfach mal einladen wollte. Sachen gibt’s… :)