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Bigger than Hitchcock – Webvideopreis #SRodw

Heimlich, still und leise hat der SEO-Versteher Trölf unser kollaboratives Werk, das SR500 Odenwaldbollern, für den Deutschen Webvideopreis 2014, den „Oscar der Generation YouTube“, wie der Stern ihn nannte (wobei ich mir nicht sicher bin, ob das nun schmeichelnd oder beleidigend ist), in der Kategorie „Action“ eingereicht. Mein Anteil an der Produktion war dabei relativ überschaubar: ich war lediglich Kameramann, Fahrer des Transportfahrzeugs und Geber unqualifizierter Regieanweisungen, auf die ohnehin niemand gehört hat. Den Löwenanteil Drehbuch, Regie und Schnitt erbrachten die Trölf-Studios. Nachdem das Video die erste Phase der Abstimmungshürden überstanden hatte, nahm die ganze Geschichte langsam Fahrt auf; Motomenschen schauten, klickten und teilten, was dazu führte, dass die seit heute unter dem Video stehende Platzierung „Rang: 2“ anzeigt. Feist! … Überraschend. Aber noch nicht genug! Wer also für mehr Wheelies, BRAAAP! und Nonsense beim Deutschen Webvideopreis ist, möge bitte hier klicken:

Bescherung – Fuffierennen

Die Weihnachtszeit ist, wie man weiß, die Zeit der Besinnlichkeit und Nächstenliebe. Deshalb möchte ich mit einem andächtigen, leise rieselnden Zitat von Metzelers Uwe Geyer einleiten, mit welchem er damals versuchte, Herrn Trölf und mich auf die Nordschleife vorzubereiten, und welches sich mir erst im August des aktuell ausklingenden Jahres wirklich erschließen sollte: „Das war wie Krieg!“ (Kontext Rennfahren) Zu verdanken habe ich dieses Verständnis den Herren Trölf und Zimmermann, die sich aufgrund gekränkten Schrauberstolzes binnen dreier Sätze zu einem Rennen hochgeschaukelt hatten. Ich bot mich an als offizieller Zeitnahmeinspektor und Dokumentarfilmer und habe nun hier, frisch aus dem Apfelbräter, die fertig bearbeiteten Aufnahmen zu dem Rennsportereignis des Jahres 2013. Viel Spaß und frohe Weihnachten!

Deal mit dem SEO-Versteher – #SRodw

Als Freizeitschreiberling mit einer Seite wie dieser hier, umschwirren einen immer mal wieder, in unregelmäßigen Abständen Anfragen, ob man nicht irgendwelche Produkte testen möchte, um anschließend darüber zu schreiben, an einem Linktausch interessiert wäre, oder seine Seele für einen „Gastbeitrag“ (aka schlecht versteckte, dem Leser als eigener Artikel vorgegaukelte Werbung) hergeben würde, welcher sein Gewicht tausendfach – Ach, was erzähle ich? – millionenfach in Gold wert ist. Wenig Interessantes, viel Mumpitz. Anfang Juli bekam ich allerdings eine eMail von einem, wie er sich selbst bezeichnete, „SEO-Versteher„, die interessant klang:

Tempori aptari decet. – #alpen50

„Tempori aptari decet.“ schrieb der römische Philosoph Seneca, „Man muss sich der Zeit anpassen.“ Dass er diese Worte zu Papyrus brachte, mit dem Wissen, wie nachhaltig sich eine am Lagerfeuer geborene, im wahrsten Sinne des Wortes Schnapsidee auf ein paar Moppedfahrer auswirken würde, darf man getrost bezweifeln. Altes Eisen, moderne Kommunikation Die Idee war simpel. Sowohl in ihrer Komplexität, als auch in ihrer Sinnhaftigkeit: Mit 50ern in die Alpen. Klar war zu Anfang eigentlich nur, dass man mit einem vernünftigen fahrbaren Untersatz anzutreten hatte. Vernünftig bedeutete in diesem Fall, es musste alt sein, aus Blech und mit Schaltung. Das ergab sich schlicht aus den Zweiradvorlieben der Väter des Gedankens. Ein Plastikroller mit Variomatik war somit kein vernünftiger fahrbarer Untersatz und hätte höchstens dann Zustimmung gefunden, wenn der Fahrer zugesichert hätte damit zum Ende der Tour einen Stunt vorzuführen, der die vollständige Zerstörung des Geschwürs zur Folge gehabt hätte. Das ganze war im August vergangenen Jahres und als die Zeit verstrich, konkretisierten sich die Pläne. Startpunkt sollte Darmstadt sein. Eine Woche Zeit, mindestens 1000 Kilometer Strecke …

#twiceland Tourstart

Schon wieder Bewegtbildinhalte! Das wird wohl langsam zu so einer Art Manie… Heute Morgen sind die Kollegen Ernie Trölf und Captain Kutze mit den Moppeds nach Island aufgebrochen. Da Fünf Uhr ohnehin meine Uhrzeit ist *ähäm*, habe ich bei den beiden Mal vorbeigeschaut um ihnen eine gute Fahrt zu wünschen und die Abfahrt dokumentarisch festzuhalten. Wie üblich kann die Tour per Twitter mitverfolgt werden. Zu finden unter dem Hashtag #twiceland. (Zumindest soweit es Stromversorgung und Netzabdeckung zulassen.) Also denn: Gute Fahrt, die Herren!

Eine Geschichte aus dem Leben eines Güllepumpenfahrers

Ich fahre mit der Gülle auf der schmalen Verbindungsstraße zwischen unserem und dem Nachbarort. Vor der kleinen, einspurigen Brücke, die über die Autobahn führt, muss ich hinter einem roten Ford Mustang anhalten, da uns ein entgegenkommendes Auto den Weg versperrt. Die hinteren Bremsbeläge scheinen noch ziemlich neu zu sein, denn das Hinterrad braucht nicht viel, um zu blockieren und seine Signatur auf dem Asphalt zu hinterlassen. So auch dieses Mal. Mit einem kurzen Quietscher und einem breiten Grinsen im Gesicht hielt ich hinter dem Ford. Als das entgegenkommende Auto Weg war, fuhr der Mustang aber nicht weiter. Ich war gerade im Begriff mich an dem Auto vorbei zu mogeln, als der Fahrer heraussprang, die Hände nach oben riss und „Halt, Stopp!“ rief. Nanu? Was kommt denn jetzt wieder? „Nichts Schlimmes, ich fahr‘ auch ’ne Güllepumpe!“ Wie sich herausstellte war der Fahrer des Mustang (ich habe leider vergessen ihn nach seinem Namen zu fragen) Stammgast bei einem CX500 Stammtisch ganz hier in der Nähe, zu dem er mich einfach mal einladen wollte. Sachen gibt’s… :)