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Tempori aptari decet. – #alpen50

„Tempori aptari decet.“ schrieb der römische Philosoph Seneca, „Man muss sich der Zeit anpassen.“ Dass er diese Worte zu Papyrus brachte, mit dem Wissen, wie nachhaltig sich eine am Lagerfeuer geborene, im wahrsten Sinne des Wortes Schnapsidee auf ein paar Moppedfahrer auswirken würde, darf man getrost bezweifeln. Altes Eisen, moderne Kommunikation Die Idee war simpel. Sowohl in ihrer Komplexität, als auch in ihrer Sinnhaftigkeit: Mit 50ern in die Alpen. Klar war zu Anfang eigentlich nur, dass man mit einem vernünftigen fahrbaren Untersatz anzutreten hatte. Vernünftig bedeutete in diesem Fall, es musste alt sein, aus Blech und mit Schaltung. Das ergab sich schlicht aus den Zweiradvorlieben der Väter des Gedankens. Ein Plastikroller mit Variomatik war somit kein vernünftiger fahrbarer Untersatz und hätte höchstens dann Zustimmung gefunden, wenn der Fahrer zugesichert hätte damit zum Ende der Tour einen Stunt vorzuführen, der die vollständige Zerstörung des Geschwürs zur Folge gehabt hätte. Das ganze war im August vergangenen Jahres und als die Zeit verstrich, konkretisierten sich die Pläne. Startpunkt sollte Darmstadt sein. Eine Woche Zeit, mindestens 1000 Kilometer Strecke …

Reisevortrag „Oman – Island“ im Café „Alte Schule“

Island konnte ich bisher nicht wirklich viel abgewinnen. Kalt und nass ist es dort und Nachts wird es nicht vernünftig dunkel. Wunderschön mit Sicherheit, aber irgendwie nicht so mein Ding. Mich zieht es ehr dahin, wo es heiß und trocken ist und Nachts dunkel. Aber wie gesagt, bestimmt schön anzuschauen. Und um eben das zu tun (und weil Patrick und Micha im Sommer dort hin wollen), sind wir vor drei Wochen in das Café Alte Schule im Bergischen Land gebrummt. Dort zeigte Erik Peters, Moppedreisender und Author, den Vortrag zu seiner letzten Reise, Oman – Island.

Einmal Tank entrosten? Eins Achtzig, der Herr!

Eins vorneweg: Solltet ihr das hier nachmachen, dann auf eigene Gefahr! Und wenn, dann bitte nur in gut belüfteten Räumen, oder am besten gleich im Freien! Der innere Zustand des Tanks war eigentlich das Einzige, was mir ein wenig Bauchschmerzen bereitete, als ich die TS bei der Abholung inspizierte. Rost, überall. Nicht der leichte Flugrost, wie ihn viele Tanks haben, nein, er war innen flächendeckend braun. Braun und rau wie Putz. Das hätte mich ja nichtmal weiter gestört; der Tank kann innen von mir aus so rostig sein, wie ihm das gefällt. Was mich aber doch gestört hat war, dass sich der Benzinhahn immer wieder zusetzte. Das wiederum führte natürlich dazu, dass der Motor nicht anständig lief und das ist bekanntlich schlecht für’s Karma.

Suzi Update 2010 Teil 2

Sooo! Jetzt, da endlich alle Teile wieder verbaut und geputzt waren, das Wetter passte und mir die Muse einen dicken fetten Schmatzer auf die Backe gedrückt hatte, habe ich auch endlich mal die Fotos vom zweiten GS400-Update 2010 gemacht. Neu sind die Giuliari Sitzbank, welche mir durch Zufall in die Hände viel (ich erwähnte bereits), und die Linierung an Tank und Bürzel. Denn auch wenn auch wenn Schwarz eine schöne, ja eigentlich sogar die einzig wahre Farbe ist, so störte mich die leichte Monotonie des vielen Schwarz doch schon eine ganze Weile. Lange Rede, kurzer Sinn. So schaut sie jetzt aus: Und ich bin mehr als zufrieden! Auf den Lack gezaubert hat das übrigens Dieter von Big Chief Custom Painting. Den kann ich nur wärmstens empfehlen!

Testvideo Pentax K-x

Angespornt durch das großartige, seit einer Woche in Dauerschleife laufende Video „Riding September“ bin ich gestern und heute losgezogen um endlich einmal die Videofunktion der Pentax etwas genauer unter die Lupe zu nehmen. Verbesserungspotential ist da, klar, aber für den ersten Versuch doch ein akzeptabeles Ergebnis, möchte ich meinen. Kamera – Pentax K-x Objektiv – Sigma DG 70-300 Software – iMovie 09

Allgäu Kurztrip

Ups, da ist ja noch ein Artikel. Schnell noch raushauen, dieses Jahr. :) Vom 16. bis 19. September waren wir mit vier Leuten und drei Motorrädern für ein verlängertes Wochenende im Allgäu. Unser Hinweg führte uns über die „romantische Straße„, ohne Autobahn ins Allgäu. Die Pension erreichten wir gegen 23 Uhr, bei „angenehmen“ Temperaturen im niedrigen einstelligen Bereich und strömenden Regen. Da kam uns der Willkommensschnaps gerade recht. Am nächsten Tag nutzten wir einen der zahlreichen Wanderwege und schlenderten zum Mittagessen in die nächst größere Stadt. Zurück in der Pension sattelten wir die Eisenrösser und fuhren zu Held um ein wenig zu shoppen. Tja, und nach einem Tag Pässe prügeln entlang der Deutsch-/Österreichischen Grenze waren wir auch schon wieder auf dem Heimweg.