Monate: März 2016

Daimotojin – Eigenheiten der japanischen Motorradkultur

Das Internet ist ein Kuriositätenkabinett. Man schlendert staunend von einem Raum in den nächsten, kommt vom Hundertsten ins Tausendste, und ehe man sichs versieht, findet man sich in einem Gespräch wieder, in dessen Verlauf man feststellt, dass das über die Zeit auf YouTube angesammelte Wissen – wenn man es denn so nennen möchte – über die Eigenheiten der japanischen Motorradkultur einen als ziemlichen Nerd dastehen lässt. Hier einige Belege dafür: Moto Gymkhana — Wider die Physik! Dank der Videos, die einen sprachlos und demütig zurücklassen, ist Moto Gymkhana mittlerweile wohl auch bei uns relativ bekannt. Ähnliche Geschicklichkeitssportarten haben sich über die Jahrzehnte zwar auch in anderen Ländern entwickelt, aber bisher habe ich nichts gesehen, was den Japanern ebenbürtig wäre – die Komplexität der Kurslayouts und die Geschwindigkeit und Präzision mit der die Top-Fahrer dieses abarbeiten sind außerirdisch. Gimmicks am Lenker — MEHR VON ALLEM! Navi, Smartphone, Ladebuchse, Armbanduhr, Getränkehalter – es gehört scheinbar zum guten Ton eines jeden japanischen Kradlers eine frei wählbare Konfiguration dieser oder weiterer Gegenstände am Lenker montiert zu haben. Für Details …