Monate: Juli 2014

Wos host g’sogt? – Alpine MotoSafe

Daaamals! *schnarch* Ja, damals. Von dort stammten die Eindrücke, die für mich lange das Bild vom Rollerfahren geprägt haben: Eine furchtbar quälende Art der Fortbewegung mit viel Drehzahl und Lärm, gleichermaßen fehlendem Vortrieb und einem Fahrverhalten, das die Niedertracht Brutus‘ wie die größte Geste der Ehrlichkeit wirken lässt. Grausam. Aber eben auch ein veraltetes Bild; das hatten mir die Regenschlacht zu Le Mans auf Hondas Integra und die Präsentation von Kawasakis Transformers-Vorfahren J300 gezeigt. Beide Male war es eine andere, viel bessere Erfahrung, als ich vorher erwartet hatte. Und in dieser Stimmung erreichte mich eine Mail der Firma Alpine, ob ich nicht mal ihre MotoSafe Ohrstöpsel ausprobieren wolle. Ohrstöpsel zum Motorradfahren, etwas, was ich mir aus eigenem Antrieb heraus vermutlich niemals zugelegt hätte. Aber da ich auch nie gedacht hätte, dass es mal jemand schafft einen Roller zu bauen, von dem ich sagen würde, dass er gut fährt … wieso nicht?

Rollklo? – Kawasaki J300

Als ich gerade (erneut) über den Bericht von 1000PS zum neuen K-XCT 300i von Kymco gestolpert bin, fiel mir ein: „Hattest du hier eigentlich was zum Kawasaki J300 geschrieben?“ *klick* „Oh. Nein. Nein, hattest du nicht.“ Kawasaki hat Anfang des Jahres im verregneten – denn es regnet immer, wenn ich Roller fahre – portugiesischen Faro den J300 vorgestellt, ihren ersten Roller für den europäischen Markt, wie sie selbst sagen. Furchtbar, dieses sperrige Anhängsel „für den europäischen Markt“. Aber in Anbetracht der Tatsache, dass der J300 nunmal explizit für hiesige Käufer entwickelt wurde und gebaut wird, ist es doch mitschleppenswert. In Asien verkauft Kawasaki natürlich schon lange Roller. Nun gut. Ich war also dort und bin ihn gefahren. Meine Erkenntnisse schrob ich in zwei Versionen danieder. Einer kurzen hier, und einer längeren (in der Transformers, He-Man und Steroide vorkommen) in der Bikerszene.