Fotos, Rund um Motorräder
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Alles im Sack!

Bei uns in der Gegend wird zur Zeit viel gebaut. Die Steuergelder müssen wech, sonst gibt’s nächstes Jahr weniger Geld. Und als ich heute mal wieder fröhlich an einer langen Blechschlange vorbeirollte, die vor einer der Baustellen wartete, dachte ich mir: “So ein Motorrad ist eigentlich schon ein ideales Transportmittel.” Man ist schneller und flexibler, kommt dadurch entspannter an, braucht je nach Maschine und Fahrstil weniger Sprit und als sei das noch nicht genug, ist der eigentliche Akt des Fahrens eines der spaßigsten Dinge, die man legal und angezogen tun kann. Einer der wenigen Kritikpunkte, die man vielleicht anbringen könnte, sind die eingeschränkten Transportfähigkeiten. Wenn man nicht gerade den Komfort einer NC700 mit “Kofferraum” hat, muss man sich schon überlegen, wie man seine Stullen von A nach B bekommt.

Und dafür bevorzuge ich den Rucksack. Vielleicht ist das noch ein Relikt aus den Mofarockerzeiten, das sich während dieser prägenden Phase in die graue Masse eingebrannt hat, als ich mit meiner Prima 3S und dem Rucksack voller Hefte und Bücher in die Schule gescheppert bin, aber ich fahre gerne mit Rucksack. Leider gab mein altes Modell, ein Pharao Canvas, nach vier Jahren Alltagstortur nun so langsam seinen Geist auf. Der Reißverschluss der großen Verschlusslasche war am Ende ausgerissen, die Zähne griffen nicht mehr richtig, wodurch er manchmal aufging und die Naht des rechten Schultergurts begann sich immer weiter aufzutrennen. Ich musste mich also nach einem neuen umschauen. Die Kriterien: Praktisch und schlicht. Nach zwei, drei Abenden Onlineshops durchforsten und Bewertungen lesen entschied ich mich für den Held Adventure in freundlichem High Visibility Black und kann sagen: Der taugt!

6 Kommentare

  1. Dass du immer NeverDull dabei hast, passt irgendwie zu dir.

    Ich bevorzuge auch den Rucksack. Für kleine Sachen hab ich einen ganz schlichten Carhartt Rucksack und für größere Sachen einen 40L von FjällRäven.

    Rucksack rockt. Vorallem wenn du mit scheppernden Bierflaschen den Bordstein runterfährst erfüllt sich das Rockerklischee perfekt.

    Ach ja: Schöner Rucksack Herr Mayer!

  2. Guck mal einer an.

    Ich bin genau das Gegenteil, fahre (Touren) eigentlich nie ohne Tankrucksack. Den Sack für den Rücken empfinde ich als eher störend…

    • Auf Touren (im Sinne von: Ich fahre für mehrere Tage in ein anderes Land) trage ich auch keinen Rucksack. Das liegt zum einen daran, dass ich den Inhalt, den ich auf zwei Koffer und einen Packsack verteilen muss nur schwerlich in einen Rucksack bekäme, und zum anderen wäre mir das dann auch zu unbequem.

      Tankrucksäcken konnte ich noch nie wirklich was abgewinnen. Und das nicht erst seit ich erfahren durfte, woran man so überall hängen bleibt, wenn man mal bugseitig einen Abflug macht. :)

  3. Ich fahre ja auch gerne mit Rucksack, aber nicht auf dem Rücken, das ist nämlich nicht gut für den cw-Wert für den unwahrscheinlichen Fall, dass ich mal Gas geben sollte. Beim fahren ist das Ding hinten auf dem Sozius-Platz, auf den Rücken kommt er nur, wenn ich abgestiegen bin.

    Vollgas!

    • cw-Wert? Bei meinem Mopped schauen links und rechts die Zylinder raus, das hat solchen fancy neumodischen Schnickschnack nicht!

      Aber das kann ich mir durchaus vorstellen, dass ein Rucksack auf dem Rücken bei einer Reisegeschwindigkeit von ~200 bisserl nervt. Aber das schafft die Gülle ja leider nicht.

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