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Einmal Tank entrosten? Eins Achtzig, der Herr!

Eins vorneweg: Solltet ihr das hier nachmachen, dann auf eigene Gefahr! Und wenn, dann bitte nur in gut belüfteten Räumen, oder am besten gleich im Freien!

Der innere Zustand des Tanks war eigentlich das Einzige, was mir ein wenig Bauchschmerzen bereitete, als ich die TS bei der Abholung inspizierte. Rost, überall. Nicht der leichte Flugrost, wie ihn viele Tanks haben, nein, er war innen flächendeckend braun. Braun und rau wie Putz.

Das hätte mich ja nichtmal weiter gestört; der Tank kann innen von mir aus so rostig sein, wie ihm das gefällt. Was mich aber doch gestört hat war, dass sich der Benzinhahn immer wieder zusetzte. Das wiederum führte natürlich dazu, dass der Motor nicht anständig lief und das ist bekanntlich schlecht für’s Karma.

Da traf es sich gut, dass Marc vor einer Weile mal einen Blogeintrag verfasste, in dem er beschreib, wie man ohne große Mühe einen Tank selbst chemisch entrosten kann. Alles was man dazu benötigt ist ein Motorrad- oder Autobatterieladegerät und etwas Chlorreiniger. Man gibt drei Teile Wasser auf einen Teil Chlorreiniger in den Tank, schließt den Minuspol am Tank an und hängt den Pluspol in die Chlorlösung. Möglichst ohne dabei einen Kurzschluss zu fabrizieren.

Soweit die Kurzfassung.

Weil mein Tank, wie bereits erwähnt, extrem rostig war und der Versuch der Beschaffung von Badreiniger auf Natriumhypochlorit Basis (das braucht’s nämlich!) an Karfreitag vermutlich ein reichlich sinnloses Unterfangen gewesen wäre, lud ich, um den locker sitzenden Rost zu entfernen, eine gute Hand voll Spaxschrauben in den Tank und ließ ihn, gut verschlossen und in Decken gewickelt, eine halbe Stunde im Wäschetrockner rotieren. Danach schüttelte ich den losen Rost samt Schrauben heraus und wiederholte die Prozedur ein zweites Mal.

(Ich hatte leider versäumt ein Bild vom Urzustand zu machen. Die Bilder oben zeigen den Tank nach dem ersten Durchgang. Der Rostbefall, wie er auf den Bildern zu sehen ist, war schon bedeutend besser, als die Ausgangsbasis!)

Heute wagte ich mich also an die chemische Reinigung. Dazu ging ich folgendermaßen vor:

  • Ich verschloss die Öffnung des Benzinhahns mit einer kleinen Aluplatte und einem Stück vom kaputten Schlauch des Hinterrades (als Dichtung).
  • Danach entleerte ich die kompletten 1,5 Liter Saubermax in den Tank und füllte den Rest mit Wasser auf.
  • Nachdem ich mir aus einem alten Stück Flacheisen eine anständige Kathode zurechtgebogen hatte, brachte ich sie so am Tank an, dass ca. 8cm des Flacheisens in der Lösung verschwanden und das Eisen keinen Kontakt zum Metall des Tanks bekam.
  • Nun klemmte ich den Minus Pol an die kleine Aluplatte, die den Benzinhahn ersetzte und den Plus Pol an das Flacheisen.

Als ich das Ladegerät in die Steckdose steckte konnte ich auch direkt schon eine Reaktion beobachten. Es zischte, brodelte und schäumte. Das sah doch schon sehr vielversprechend aus!

Leider hatte ich es mit der Füllmenge etwas zu gut gemeint und musste die erste viertel Stunde immer mal wieder den Rostschaum, der durch die Reaktion entstand, mit einem kleinen Plastiklöffel abschöpfen. Aber danach war die Sache ein Selbstläufer.

Nach drei Stunden Wartezeit stellte ich den Strom ab. Ich leerte den Tank, spühlte ihn mit dem Hochdruckreiniger ein paar Mal kräftig durch und legte ihn anschließend zum Trocknen in die Sonne.

Hier das Ergebnis:

Ich bin sehr zufrieden! Klar, in den Ecken sieht man noch etwas Braun und versiegelt ist er so auch nicht, aber wenn immer ordentlich Sprit im Tank ist, sollte ich jetzt doch wieder eine ganze Weile Ruhe haben.

Nachtrag 1: Kollege Kutze machte mich vor kurzem darauf aufmerksam, dass es noch erwähnenswert wäre, dass man als Stromquelle ein älteres Ladegerät benutzen sollte. Moderne Ladegeräte mit Lasterkennung merken nämlich, dass sie nicht an eine Batterie angeschlossen sind und geben folglich auch keine Spannung auf die Kontakte.

Nachtrag 2: Erfolgsmeldung von Martin

Nachtrag 3: Erfolgsmeldung von Ole

Nachtrag 4: Erfolgsmeldung von Jürgen

Nachtrag 5: Hinweis zum den Gefahren von Natriumhyperchlorit von Hilbert – Hier der Link zur Wikipedia

Nachtrag 6: Erfolgsmeldung von Roland

Nachtrag 7: Erfolgsmeldung von Armin

Nachtrag 8: Erfolgsmeldung von Matthias

Nachtrag 9: Erfolgsmeldung von Nico

Nachtrag 10: Erfolgsmeldung von Micha

Nachtrag 11: Erfolgsmeldung von Basti

Nachtrag 12: Erfolgsmeldung von Klaus

Nachtrag 13: Erfolgsmeldung von Dirk

Nachtrag 14: Hinweis von Kawa C 250 Z: „Diese Methode, geht genauso gut mit einer geladenen Autobatterie. Ich hatte es ebenfalls mit einer solchen gemacht. Funktioniert genauso.“

Nachtrag 15: Erfolgsmeldung von Klaus

63 Kommentare

  1. Oh, schick! Das hatte meine Domi schon hinter sich als ich sie bekam. Bei den Vespas haben wir das immer mit zerschlagenen Flaschen gemacht, Spaxschrauben gehen genauso gut, sehe ich. Unbekannt war mir die Sache mit dem Chlorreiniger. Nun noch versiegeln und dann ist der Tank gut fuer die naechsten 20 Jahre :)

    Schau mal beim Korrosionsschutzdepot nach (googlen im Zweifeln), die haben meine ich spezielle Lacke fuer sowas.

    • Torsten Klein sagt

      Hi habe meinen Tank jetzt schon zweimal behandelt und es ist immer noch was drin. Wie oft darf ich das so machen?

      Gruß Torsten

  2. @Uli: Ich bin nicht so der Fan davon, Tanks zu von innen irgendwie zu „lackieren“. Wenn da nämlich mal etwas abplatzt und die Versiegelung neu gemacht werden muss, wirds gleich wieder ungemein aufwändiger.

    Außerdem war der Tank ab Werk sicherlich auch nicht versiegelt. :)

    Die TS ist jetzt 32 Jahre als. 20 Jahre davon stand sie ohne Sprit im Tank nur herum. Ich denke, das taugt auch so die nächsten 20 Jahre. :)

    Was ich evtl. noch machen werde, ist den Tank zu phosphatieren. Das kann man auch selbst machen und soll ein ganz brauchbarer Rostschutz sein. Das Phosphatieren hat den Vorteil, dass nichts abplatzen kann, wie das bei diesen Lackversiegelungen wohl ist. Da muss ich mich aber erstmal noch etwas einlesen. Mal sehen… :)

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  4. Pingback: Tank entrosten leicht gemacht [Update 2], Das Motorrad Blog

  5. Martin sagt

    Ich habe es gestern bei einem Simson Tank gemacht und bin begeistert! Mit der Beschichtung muss ich auch sagen, dass es wohl besser ist nichts darein zu kippen! Sollte sich nochmal Rost bilden, muss man halt nochmal 1,80€ investieren.

  6. @Martin: Sehr schön, eine weitere Erfolgsmeldung! :) Gibt ja doch einige Leute, die, ohne die Methode überhaupt probiert zu haben, behaupten das sei Humbug. Aber man sieht: Es geht wunderbar. :)

  7. Bin auf der Suche nach einer preiswerten Tankentrostung… (Baue gerade eine Z650B Bj.79 neu auf und der Tank sieht nach 14 Jahren Standzeit natürlich entsprechend aus.) Auf deinen Blog gestoßen. Deine Methode werde ich auf jeden Fall ausprobieren. Ich habe nur eine Frage…

    Wie hast du die Elektrode befestigt, dass sie nicht den Tank berührt… Stell mich da gerade was blöd an. :-)

    • @Max: Ich habe das vorher mit dem leeren Tank probiert. Das Flacheisen habe ich an der Stelle, wo ich es am Tank festklemmen wollte isoliert (Stück Reifenschlauch oder dick Gaffa), dann das ganze mit einer Klemme am Einfüllstutzen festgeklemmt.

  8. @Alexander: Danke… Da hätte ich ja echt selber drauf kommen können… Vor den Kopp klatsch. :-)

    Manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht… grins

  9. Ole sagt

    Ich habe gerade eben meinen Tank gesäubert (Suzuki Bandit). Wow, ich bin begeistert.

    Und was ich heute nicht alles lernen konnte. Z.B. dass die Anode (also der Pluspol, der in die Brühe gehalten wird) ein wenig angefressen wird. Ich habe einen stabilen Zelthering geommen. Der arme.

    Außerdem reichen Panzertape und Gummischlauch nicht aus, um die Löcher vom Beninhahn zu stopfen. Wohl aber ein Holzplättchen, dass mit den Schrauben des Benzinhahns festgeschraubt wird, und ein Gumminhandschuh dazwischen geklemmt.

    Und der Minuspol muss nicht mal unten angeschlossen werden. Ich habe mir ein wenig dickeren Styropor geommen, den Hering und ein Stück Schnellhefter so durchgesteckt, dass der Hering den Tank nicht berührt, und der andere Metallstreifen nicht in die Suppe reicht, aber Kontakt zu einer blanken Stelle am Einfüllstutzen hat – viel angenehmer.

    Ab und zu habe ich zwischendurch den Rost vom Hering abgewischt. Da ist einiges zusammengekommen.

    Ich überlege allerdings, die Prozedur noch ein mal durchzuführen – ich hatte wohl zu wenig drin, und am Einfüllstutzen ist noch ziemlich viel Rost. Von zischen und blubbern habich übrigens nichts gemerkt, ging alles ruhig zu bei mir.

  10. Kai sagt

    Wieviel Strom fließt da?

    Mein Ladegerät schafft wohl 12A laut Anzeige.

    Ich hätte aber auch noch ein Labornetzteil mit 30V und 2,5A max. Würde mehr Spannung besser sein ?

    • @Kai: Das Ladegerät ging bei mir auf maximal ~4A hoch, hat sich während des Prozesses bei ~2A eingependelt und nahm gegen Ende immer mehr ab. (Wofür, nehme ich mal an, die Ablagerungen an der Kathode verantwortlich waren.)

      Eine höhere Spannung würde den Prozess wohl beschleunigen, ob sie ihn allerdings auch, im Sinne eines blankeren Tanks verbessern würde, kann ich nicht sagen. (Ich bin ja auch kein Chemiker… ;) Ich könnte mir allerdings vorstellen, dass dann auch die Schaumbildung stark zunimmt und der Tank evtl. überläuft.)

  11. seitwaerts sagt

    Moin!

    Es dyrfte so laufen, wie yberall in der Galvanik: hohe Spannungen fyhren meist zu rauhen Oberflächen.

    Also eher kleine Spannungen, und dafyr etwas längere Laufzeit.

    Höhere Spannungen bringen zudem nur etwas, wenn das Netzteil auch den Strom liefern kann: bei ca. 10V sind das ganz schnell 20A+… und die sollten so gut wie irgend möglich gesiebt sein.

    Es gibt aber einen Anwendungsfall fyr diese hohen Spannungen: galvanisch glänzen (also elektropolieren), die Laufzeit ist sehr kurz, da muss man aufpassen, und die Chemie dazu ist schwierig…

  12. JA geil!!! Super, dass ich diesen Blog gefunden habe. Mein XT500 Tank ist nach über 30 Jahren jetzt fällig. Werde die Methode probieren!!! Danke!

    Chris

    • Ja bitte doch, gern geschehen! :)

      Wäre cool, wenn du einen kurzen Kommentar hinterlassen würdest, wie es bei dir geklappt hat!

  13. Rudi sagt

    Hallo Zusammen, gerne würde auch ich die Methode ausprobieren, scheitere aber daran ein passendes Batterieladegerät zu finden…

    Woran erkenne ich denn, dass ein Gerät nicht über eine Lastenerkennung verfügt?

    So ziemlich alle haben einen Verpolung, Überlastungsschutzung… die fallen doch alle schon raus, oder?

    Danke
    Rudi

  14. Jürgen Günther sagt

    Auch ich habe diese Methode gerade eben in 2 Tagen an 3 Tanks angewendet, es hat sagenhaft gut funktioniert!!! Die Anode, ursprüglich eine 8 mm dicke Stange, hat sich stellenweise fast aufgelöst. Jetzt bin ich mit dem Rost ein paar Sorgen los!

    Vielen Dank Euch allen für den bzw. die Hinweise!

    Jürgen

  15. Olaf sagt

    Bin gerade dabei meinen DR BIG Tank zu entrosten.

    Cola hat nicht wirklich was gebracht. Jetzt probier ich mal die chemische Keule und ich war schon nach einer Minute Strom drauf überrascht wieviel Zeug da an der Anode hängt. Bin gespannt wie es in 3 Stunden aussieht. Toller Tip!

  16. Hallo,

    sehr interessant, aber habt euch auch Gedanken gemacht, über die Gefahren?

    Folgendes las ich in Wikipedia:

    „Sicherheitshinweise

    Beim Umgang mit Natriumhypochlorit ist höchste Vorsicht geboten. Es besteht Explosionsgefahr bei der Reaktion von Natriumhypochlorit mit zahlreichen Stoffen und Stoffgruppen, darunter Reduktionsmitteln, Aminen, Ameisensäure, Methanol, organischen Substanzen und einigen weiteren Stoffen. Außerdem greifen entstehende Dämpfe beim Einatmen die Schleimhäute stark an.

    Des Weiteren reagiert Natriumhypochlorit mit Säuren (z. B. Salzsäure, Salpetersäure) und Oxidationsmitteln (z. B. Wasserstoffperoxid, Permanganate) zum Teil sehr heftig unter Hitzeentwicklung und Freisetzung von Chlorgas und/oder nitrosen Gasen.

    Schon durch Erwärmung oder Sonnenlicht kann es zum Zerfall von Natriumhypochlorit kommen, bei dem unter anderem Chlor, Chlorwasserstoff, Chlordioxid und Sauerstoff freigesetzt werden. Dies ist auch bei der Lagerung des Stoffes zu berücksichtigen.“

  17. @Hilbert: Danke für den Hinweis!

    Ja, dazu habe ich mir Gedanken gemacht und glaube, dass die ganze Sache recht harmlos sein dürfte, da das Natriumhypochlorit ja nur in verdünnter Form im Badreiniger zum Einsatz kommt. Pur ist das natürlich eine ganz andere Hausnummer! (Ich bin allerdings noch immer kein Chemiker…)

  18. Roland sagt

    Hab’s auch probiert, hat super geklappt, nachdem die Elektrochemie nach 3 h den Dienst erledigt hatte hab ich nochmal mit ner Handvoll Feinsplitt und Wasser 5 min geschüttelt. Dann waren auch die letzten braunen Spuren weg.

    Habe anschliessend allerdings noch das Thema Phosphatierung versucht (hab ich woanders gelesen) und den Tank mit ca. 40%iger Phosphorsäure gespült. Nach der Anleitung sollte man das Zeug dann nicht mit Wasser ausspülen – das war ein Fehler. Hatte dann während der Trocknung noch Rostansatz.

    Hab dann die Prozedur mit dem WC-Reiniger nochmal gemacht und danach gleich die Phophorsäure rein. Mit reichlich Wasser gespült und dann Trocken gefönt. Noch (aus Angst) gleich etwas Sprit (2-Takt Gemisch) eingefüllt. Jetzt ist alles gut.

    Also ich find die Methode gut. Obwohl die Warnhinweise von Hilbert durchaus Beachtung finden sollten, hatte auch beim Umrühren kleine Verpuffung… aber im Freien unkritisch.

  19. Pingback: Moped/Motorrad alles hier rein - Seite 395

  20. Armin Wied sagt

    Hallo Ihr Tankinnenpolierer,

    auch bei meinem Piaggio Bravo hat die Methode super funktioniert. Habe jedoch statt Ladegerät eine 12 V Batterie angeschlossen. Der Rost wurde zuerst bleich und ist dann fast ganz verschwunden. Mit Spiritus ausgespült, getrocknet und getankt.

    Gut iss 4 die nächsten Jahre.

    Vielen Dank für den grandiosen Tipp.

    Es grüsst Armin, stolzer Besitzer von 4 Mopeds, einer Honda FT 500 und 6 Fahrrädern.

  21. Hey. Ich finde diese Methode sehr interessant. Ich habe einen rostigen Tank von meiner Fighter GSXR600, traue mich selber aber nicht bei. Kommt jemand aus der Nähe von Rostock, der das vielleicht für mich machen könnte? Natürlich gegen ne Aufwandsentschädigung.

    • Matthias C. Becker sagt

      Toni, trau‘ Dich, das ist echt keine große Sache. Bei mir hat es mit dem total verrosteten Tank der Honda SL125 einwandfrei funktioniert.

      Habe statt des Wäschetrockners allerdings die alte „Barmixer- Methode“ angewandt. Funktioniert und macht Muckis!

  22. Nico sagt

    Hallo zusammen,

    das ist eine super Sache! Einfach und billig, der Rost löst sich sehr gut.

    Habe ihn mit Wasser ausgespült und jetzt noch ein bisschen Probleme mit dem Roststaub bzw. den Rückständen – doch vielleicht hilft es, ihn mit Spiritus auszuspülen, wie Armin sagt.

    Danke für die super Methode!

    Grüße,
    Nico

  23. Nikolas sagt

    Hey, hab nun auch das Rostproblem, da ich aber ein Moped ohne Batterie hab, hab ich auch kein Ladegerät. Könnt ihr da eins empfehlen? Und würde so eins aus Ebay für 12,99€ (AL 300 PRO BATTERIE LADE GERÄT) Wäre Super wenn mir da jemand helfen könnte, am besten so billig wie möglich, da ich es nur hierfür benötige.

    • Ich glaube nicht, dass das Ladegerät dafür geeignet ist. Wenn ich die Beschreibung richtig lese, dann regelt das Ladegerät die Spannung und Dauer abhängig davon, in welchem Zustand sich die Batterie befindet. Die ungeregelten Ladegeräte sehen eher so aus.

  24. Hubert sagt

    Hallo,

    erst mal besten Dank für deinen Tipp. Habe gerade dm Rohrreiniger mit 20% Natriumhydroxid gekauft ist das richtig oder ist Natriumhypochlorit etwas ganz anderes?

    Gruß Hubert

  25. ragweed sagt

    Tolle Berichte, bin begeistert. Dennoch eine Frage an alle, die schon mutig waren: Wie habt Ihr denn den letzten Rest herausbekommen, sprich das, was noch bis zum Einfüllstutzen zu „polieren“ war? Und macht die Voltzahl etwas aus 6V oder 12V?

    Gruß Ragweed

    • Hey Ragweed,

      ich konnte bei mir wegen der „Schwallwand“ nicht kontrollieren, ob und wenn ja, wie rostig es um den Einfüllstutzen herum noch war und habe es einfach so gelassen.

      Eine Möglichkeit das ganze restlos sauber zu bekommen wäre vielleicht, den Tank nur halb zu füllen und ihn so zur Seite zu neigen, dass die Mischung bis hoch an den Einfüllstutzen geht und das ganze dafür zweimal halt zweimal zu machen.

  26. Micha sagt

    Hat super geklappt. Auch geschäumt. Hab ein Rahmentankmofa damit wieder auf die Strasse gekriegt. Auf dem Balkon meiner Wohnung. Mit einer Flasche Danchlorix vom Penny. Vielen Dank!
    Micha und die Herkules MF2 von 1972

  27. Hans_Worst sagt

    Ich würd das ja auch gerne mal probieren, da ich einen ziemlich gammeligen VF 1000 Tank, aber mit sehr schönem Originallack habe. Wie ist das denn mit der Gefährlichkeit einzuschätzen?

    Ist das ok, wenn ich das im Hinterhof von einem Mehrfamilienhaus mache, oder verrecken dann die Leute, die durch den Hof laufen alle oder der Nachbar im Bad mit offenem Fenster? Riecht das stark? Immerhin sollte man das ja wohl 3 Stunden ziehen lassen. Daher auch die nächste Sache: Wenn, dann würde ich das auch gerne so machen, dass man den Tank entweder halb gefüllt erst auf eine, dann auf die andere Seite legt oder einmal „auf den Kopf“ und einmal richtig rum. Dadurch dauerts ja doppelt so lange.
    Habt Ihr eure Tanks irgendwie abgeklebt um den Lack zu schützen? Wäre ja schade drum.

    Der Tank den ich entrosten will ist über 20l groß. Ist das wirklich so unbedenklich, die Plörre einfach in den Gulli zu hauen?

    Ach ja wie siehts eigentlich bei dem aktuellen Wetter aus? Eigentlich sollte Wärme den Prozess ja beschleunigen, oder ist direkte Sonneneinstrahlung eher gefährlich?

    Jaja, ich weiß, dass ich ein Schisser bin. :)

    • Wie gesagt, ich bin kein Chemiker, deshalb werde ich mich auch nicht aus dem Fenster lehnen und Dir eine Einschätzung der Gefahr geben.

      Abgeklebt habe ich den Tank nicht, allerdings war mein Lacksatz auch nicht besonders schützenswert. (Er hat aber auch keine Schäden davongetragen.)

      Das ist Badreiniger, der landet normalerweise ja auch im Gulli. Das einzige, was daran anders ist, sind die Rostpartikel, die darin schwimmen. (Da ich aber auch Skrupel hatte, habe ich, siehe Text, das ganze nochmal massiv verdünnt.)

  28. Joscha sagt

    Hallo Freunde des Reinigens,

    ich habe meinen Simson SR50 Tank mit der Anleitung versucht zu reinigen. Nach 3 Stunden war jedoch noch sehr viel Rost zu sehen, sodass ich es am nächsten Tag wiederholte. Danach wurde es aber leider auch nur minimal besser. Es sind kleine Teile vom Rost befreit, aber so ist es nicht zufriedenstellend. Könnt ihr mir tipps geben woran es lag? Ich habe 1,5 Liter Danklorix mit 4,5 Liter Wasser gemischt, 12 V Autobatterie.

    Gruß und Danke im Vorraus.

  29. Hans_Worst sagt

    Ich nochmal… Nach gefühlt ewiger Zeit habe ich das heute ausprobiert und es hat nicht so gut, sprich garnicht geklappt. Ich überlege gerade, was ich falsch gemacht haben könnte. Ich habe ein Netzteil genommen, dass mir ein Kumpel geliehen hat. Laut aufschrift packt das 4A bei 14V. Müsste also gehen. Richtig rum angeschlossen habe ich es auch. An meiner Anode sammelt sich aber nur so merkwürdiger weißer Schmock. Blubbern, Zischen o.ä. kann ich nicht feststellen. Wie ist das denn mit dem Anodenmaterial? Muss das nur leitfähig sein? Ich habe sog. Montageband genommen. Das ist -vermutlich- phosphatiertes Eisenblech. Kanns daran liegen? Ärgerlich, ärgerlich…

  30. FireBlade179 sagt

    Ich habe es über eine Autobatterie, welche noch zusätzlich an einem Ladegerät angeschlossen war gemacht. Mit dem Ladegerät (Einhell BT-BC 12) alleine hat es nicht funktioniert (Ladereglung). Habe Es auch kurz nach dem Anschließen zischen und brodeln gehört und den Schaum auch gesehen.

    Man sollte alles, wie ich, noch mit einem Multimeter prüfen, damit man auch sicher sein kann, dass alles richtig angeschlossen ist.

    – Widerstandsprüfung der Masseverbindung zum Tank (Widerstandsprüfung der Elektrode und Masse, damit man erkennt ob man einen Kurzschluss gemacht hat)

    – Prüfung ob Spannung an der Elektrode anliegt

    Hab den Rohrreiniger von DM genommen, allerdings weiß ich jetzt nicht ob es das richtige war, da ich den Effekt jetzt noch so toll fand.

    Naja, hab es am Ende doch noch „mechanisch“ mit Schütteln entrostet. Hatte dazu 2 Hände voll Spax schrauben, so wie ne Handvoll Radlager Kugeln genommen. Habe dazu noch den Staubsauger am Einfüllstutzen angeschlossen, während ich geschüttelt habe. So hat es mir gleich den Roststaub weggesaugt.

    Habe da sicher ca. 10-15min am Stück geschüttelt. Sehr Anstrenged! ^^

    Hatte keinen Trockner, in den der Tank reingepasst hätte. Betonmischer hab ich auch keinen.

    Sieht jetzt ziemlich gut aus, fand das Ergebnis wirklich gut. Vielleicht hat der Rohrreiniger doch noch was bewirkt. In der Brühe hatte man schon Rostpartikel gesehen.

    Jetzt brauch ich aber erstmal ne neue Dichtung für den Kraftstoffhahn. Dieser war nach erneutem Anbringen an der Verbindung zum Tank undicht.

  31. Pingback: Dax ST50G: Saubermann | Handwaschpaste

  32. Phil sagt

    Interessanter Bericht und gutes Ergebnis. Habe das versucht nachzustellen, hat aber nicht geklappt. Da hab ich wohl irgendwas nicht richtig gemacht. Ein Kumpel hat mir zur Tankentrostung dann den Rostio Tankentroster: http://www.rostio.de/shop/rostio-tankentroster-tankentrostung-konzentrat empfohlen. Habe ich einfach in den Tank geschüttet, Wasser hinterher und am nächsten morgen war der Tank frei von Rost. Also wer was auf die Schnelle sucht, das kann ich nur empfehlen.

  33. Basti sagt

    Hi!

    Danke für die Anleitung!!!

    Ich habe den Tank meiner PK50XL gereinigt.

    Die Vespa stand 6 Jahre lang rum und dementsprechend war im Tank nur Rost und Schlamm.

    Mit dem Chlor und einem starken Ladegerät (Eilladung, 15-20A) war der Tank nach 2 Stunden blank.

    Ich habe ein 12er Rundeisen (Pluspol) genommen und abwechselnd mal ins Loch zur Tankeinfüllung und dann wieder ins Loch für den Schwimmer der Tankanzeige gehalten.

    Mindestens 15 mal habe ich das Eisen rausgenommen und konnte eine Zentimeterdicke Schicht abwischen, echt unglaublich! :)

    Danach:

    • 2 mal mit kochendem Wasser durchgespült,
    • Kieselsteine mit etwas Wasser eingefüllt und durchgeschliffen, 5-10 Min reichen da aus bei der guten Vorbehandlung.
    • 2 mal mit Benzin ausgespült und jetzt ist er wie neu. :)

    Nur zu empfehlen!

  34. charly sagt

    Hallo alle zusammen,

    ich habe ebenfalls das leidige Rostproblem. Ich habe meinen Rollertank zunächst mit dem Hochdruckreiniger und etwas Spüli grob gereinigt, dann 3 Hände voll Split rein und geschüttelt und immer mal wieder mit dem HD gespült um die gelösten Partikel loszuwerden. Ergebnis nach einer halben Stunde recht ordentlich, reichte mir aber nicht. Daher noch mal ausführlich gegoogelt was noch so geht und u. A. auf euren Thread gestoßen. Ich bin kein Physiker aber bei mir wandern Elektronen noch immer von Plus nach Minus! Folglich löst du wahrscheinlich nur deine Anode (wir Installateure reden auch von Opferanode) auf. Bitte berichtigt mich wenn ich da falsch liege.

    • Holger sagt

      „bei mir wandern Elektronen noch immer von Plus nach Minus“.

      Das ist leider falsch. In Wirklichkeit wandern keine Elektronen. Hatte ich als Elektriker auch so gelernt. Im nachfolgenden Studium lernt man es dann richtig.

      Die physikalische Richtung bei Gleichstrom ist von Minus nach Plus. Die technische Richtung bei Gleichstrom (so wie gerechnet und gezeichnet wird) ist von Plus nach Minus.

  35. Alex. sagt

    Hallo,
    ich freue mich diesen Tipp hier gefunden zu haben und möchte dies bei meinem PKW-Tank auch ausprobieren. :-)
    Da mein PKW-Tank insbesondere oben rostig ist, möchte ich diesen Kopf über füllen und alle Öffnungen (Tankgeber, Entlüftung, Füllstutzen, Rücklauf u.s.w.) abdichten. Genau hierzu habe ich aber eine Frage. Welche Materialien sich zum Abdichten eignen bzw. ggf. zersetzen. Nicht das mir die ganze Brühe dann unkontrolliert herausläuft. :-) Über Tipps zum Abdichten der Öffnungen bin ich sehr dankbar! Den Pluspol will ich übrigens zur Tankentleerungsöffnung einführen…
    Danke für Unterstützung…

  36. Jockel sagt

    Hallo,
    ich habe es auch probiert.
    Zum Anfang war ich begeistert, am Ende enttäuscht.
    Nach 4 Std. noch immer Rost, also doch wieder in den Betonmischer….
    ….das Problem war meine Batterie (88AH). Trotz vorher geladen, reicht der Dampf dafür nicht aus. Also entweder gleich das richtige Ladegerät, oder Kombi Ladeger./Batterie.

  37. Bestens, hat funktioniert. Allerdings habe ich das Ladegerät ca. 12 Stunden drangelassen, die Elektrode war dann fast nicht mehr vorhanden…

  38. Dirk sagt

    Hat super funktioniert, altes Ost-Ladegerät 24V 10A und der Tank ist förmlich übergekocht. Alle 15 Minuten mal die Elektrode wieder blank gemacht und weiter geht’s. Danke für den Tip.

  39. onkelheri sagt

    Hi mitgeplagte Rostbeulen,

    habe das Problem jetzt auch vor der Brust … habe aber er schon einen Mischer vom Schrott – dessen Öffnung ich auch die größe von 19″ Felgen erweitert habe,um diese dann mal in Splitt o.ä. „rommeln“ zu lassen …

    Im Fernblick stand da auch Tank-Spaxschrauben-Rommeln im Kopfkino … Hierzu besorge ich noch 2 Autoschläuche – falls die MopedtenSchläuche nicht mitspielen um damit die Tanks in der, um ihrer Rührhaken befreiten, Trommel durch aufpusten derselben zu fixieren. Nach all den positiven Berichten hier werde ich mich auch an das elektrochemische Verfahren heranmachen. Möglicherweise werde ich den Tank gut verschließen und eine Motorradbatterie mitdrehen lassen. Evtl. gibt es zuküntfig eine 2 Kanal Drehdurchführung – dann wird kontinuierlich durch die Hahnöffnungen gespült.

    An die mutigen Herren mit dem Autobatterieverfahren: Alle Achtung … Bitte schaut euch mal die Zahlen auf den Batterien an: Die größte Zahl ist der Strom der in EINER Stunde abgeben wird! Im Falle dessen das ihr da nur Ansatzweise einen Wackler in der Befestigung haben solltet und der innere Pol gerät an die Tankwandung DANN BRENNT EUCH DER KURZSCHLUßSTROM IM 3-400Amp BEREICH UNWEIGERLICH EIN LOCH DAREIN! Mein Tip daher: bitte in die Zuleitung eine fliegende Sicherung von etwa 10A einschleifen.

    So und nun geht der Gedankengang weiter … warum nicht direkt weiterverbessern und den Tank innen mit Kupfer, Zink oder Nickel beschichten? Dart sind aber bestimmte Chemikalien erforderlich und normal sind die Spannungen wesentlich geringer…eher im 3 -6 V Bereich.

    Gruß an alle Praktiker und Mitdenker

    Onkelheri

  40. Klausibub sagt

    Sooo, auch ich war begeistert von dem was ich hier gelesen habe. Ich habe als Zweitmoped ne XV 535 Virago und da ist der Tank massiv verrostet. Also gestern mal angefangen, Demontage, Füllung mit Spax und ab in den Wäschetrockner. (Betonmischer war gestern :-)….. Gut ist auch ein kleiner Tank und geht da locker rein. Danach Rost ausgewaschen und 2 Prond Spax mit einem flexiblen Langmagneten wieder rausgefummelt. Dazu muss man sagen, der Tank der Virago ist toll – nämlich so bescheuert und doppelwandig, dass du da nicht einfach wieder was rausschütten kannst. Aber egal, das war nur die Vorbereitung. Heute früh zu Norma und mal vorsorglich 2 x Saubermax geholt. 3:1 mit Wasser gemischt, Tank unten abgedichtet und rein damit. Dann altes Ladegarär ran, minus ans Gehäuse und Plus an die Schraube die jetzt geade drin hängt. Stecker in Steckdose – und blankes Erstaunen. Fing sofort das Blubberb an und nach einer Minute schon richtiger Rostschmodderschaum oben. Läuft jetzt erst 10 Minuten, bisher absolut alles wie beschrieben. Ich werde berichten, wie es ausging.

  41. Klaus sagt

    Moin!

    Hier meldet sich noch ein erstaunter und erfreuter Anwender. Hab den Tank eines IWL Troll 1 in der Mache. Lag eine Ewigkeit im Regal da der Troll zerlegt war. Jetzt soll er verkauft werden – und das geht mit Tank natürlich viel besser, noch viel besser mit einem rostfreien Exemplar.

    Zuerst 3 Stunden „Oldschool“ mit feinem Schotter im Betonmischer. Da kamen schon mal die losen Rostflocken raus. Dann Tank vorbereitet, Schraube M 10 mit etwas altem Fahrradschlauch drum in den Benzinhahn, eine Lasche am Tank blank gemacht, Schraube durch für Minus und eine M 10 x 100 in ein kleines Holzbrett gedreht zum in den Tank hängen für Plus.

    Da Rohrreiniger hier (Norwegen) sauteuer ist hab ich es mit einem Liter „Heavy Gel“ auf 10 Liter Tank probiert (kostet schon 18 €). Heavy klang nach Konzentrat und ich wollte ja nichts in die Luft jagen, also lieber vorsichtig ;-). Hab dann das Ladegerät von ’94 drangeklemmt, das kann auch 6 Volt und Eilladung. Es gab aber weder blubbern noch schäumen… Nach 15 Minuten mal die Schraube rausgeholt – und die war satt voll braunem Schmodder! Also hab ich das den ganzen Tag laufen lassen und maxhe heute weiter. Irgendwann wird der sauber sein… :-). Funktioniert also auch mit geringerer Konzentration, dauert halt länger, aber man kann den Tank randvoll machen und kriegt ihn damit auch oben komplett sauber.

    Gruß Klaus

  42. Nachtrag zu meinem Eintrag vom 19.08.:

    Nach meinem ersten Versuch mit geringerer Konzentration hab ich nach 2 Tagen die Mischung auf das vorgeschriebene Verhältnis 3:1 gebracht. Danach habe ich diese Anordnung eine volle Woche lang betrieben (meistens mit 12 Volt auf Eilladung) und 2 Schrauben M 10 x 100 sowie 2 Gewindestangen M 12 x 120 verschlissen (von denen war am Ende an einigen Stellen nur noch 2 mm übrig). Ca. alle 2 Stunden hab ich die Schraube aus dem Tank geholt und den Schmodder entfernt, war immer satt was dran. Im Tank zeigten sich blanke Stellen, grundsätzlich funktioniert die Methode also. Mir dauerte es am Ende dann aber doch zu lange…

    Meine Alternative war der Rostlöser von Rostio. Das ist ein Liter Konzentrat, wird mit max. 9 Litern Wasser aufgefüllt und bleibt über Nacht im Tank. Morgens ausgekippt war der Tank blitzblank – Spitze! Das Zeug wieder rein, Tank auf den Kopf, damit es auch die Oberseite reinigt, fertig am nächsten Morgen. Anschließend nur ausspülen und mit einer Emulsion (das ist keine Beschichtung!) ausschwenken, damit sich auch bei Nichtgebrauch nicht gleich wieder Rost bildet – erledigt!

    Das Zeug gibt’s auf http://www.rostio.de zu kaufen. Kosten: 1 L Tankentroster 12,95 €, 0,5 L Emulsion 9,95 €, Versand in D 4,90 €, macht zusammen 27,80 € und wäre für mich billiger als der Rohrreiniger gewesen und schneller gegangen.

    Die Version mit Rohrreiniger mag funktionieren, aber ich würde Rostio beim nächsten Tank doch vorziehen.

    Gruß Klaus

  43. Marius sagt

    Echt eine Coole Technik, Nur leider ist der Tank von meiner XVL 750 so exrem gerostet das selbst nach 2 Tagen der Rost eher abgekratz werden muss was sich aber bei der Tankform schwierig gestaltet. Hat jemand vielleicht einen Tipp für mich?

    MfG
    Marius

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