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Odenwaldring Klassik Rennen 2010

2009 sind wir mehr durch Zufall beim ODW Klassik Rennen gelandet. Zum Glück, denn die Veranstaltung ist richtig cool. Die lockere, campingplatzhafte Atmosphäre im Fahrerlager (in dem man auch überall hin kann), die Strecke, die Maschinen, es ist einfach ein tolles Gesamtpaket. Deshalb stand das Rennen auch dieses Jahr wieder im Terminkalender.

Eigentlich wollten wir schon zum ersten Lauf um 9 Uhr an der Strecke sein. In Anbetracht der Tatsache, dass ich mit meinem alten Spezi Denis bis Viertel nach Drei an seiner Yamaha DS 7 zu Gange war, um sie nach drei Jahren Standzeit wieder fit zu machen, ein sportliches Vorhaben.

Um halb Zehn ging’s los. :)

Dass es im Odenwald tolle Strecken zum Motorradfahren gibt dürfte keine Neuigkeit sein. Und wir waren mit dem Auto unterwegs. D’oh! Eigentlich eine Schande, aber bei Denis sind momentan alle Moppeds zerlegt. Außerdem hatte ich später noch einen kleinen Deal vor, dessen Ergebnis etwas sperrig sein würde. :)

Zirka zehn Kilometer vor Walldürn stockte plötzlich der Verkehr. Nanu, was war da los? Es ging nur langsam voran und nach einer Weile sahen wir den Grund dafür. Ein Motorradunfall. So aus der Nähe sehen zu müssen, wie ein Motorradfahrer unter dem Heck eines Autos klemmt, darauf hätte ich gut verzichten können. Das sind wohl die Schattenseiten toller Motorradstrecken.

Am Flugplatz angekommen kauften wir die Tickets, suchten uns einen Parkplatz und streiften durch das Fahrerlager, auf der Suche nach der „Box“ von Stephan, dem Fahrer der gelben Renn-GS400.

Er ist letztes Jahr über meinen Eintrag zum ODW Klassik Rennen gestolpert. Wir fachsimpelten ein wenig per eMail und ich berichtete ihm, dass ich einen Satz Yoshimura Nockenwellen in eBay ergattern konnte. Er fragte mich, ob ich sie zum Rennen 2010 mitbringen und ihm leihen würde. Er hatte vor sie  vermessen und nachbauen zu lassen. Mehr aus Blödsinn antwortete ich, dass ich sie auch gegen eine gute Giuliari Sitzbank tauschen würde. Und jetzt kam’s dicke! :) Er hatte eine Giuliari Sitzbank, neu bezogen und er war bereit sie gegen die Nockenwellen zu tauschen. :)

Stephan war gerade mit seiner Ducati 750 SS auf der Rennstrecke unterwegs. Er hatte mich aber wohl schon angekündigt und wir durften es uns in der „Box“ bequem machen. Es dauerte nicht lange und die Duc kam angebollert. Als er sich aus seiner mobilen Sauna gepellt hatte, begrüßten wir uns und tauschten Zubehörteile. Wir quatschten noch eine Weile, dann machten Denis und ich uns auf die Suche nach einem geeigneten Platz um das Rennen zu verfolgen.

Im Endeffekt haben wir den gesamten Kurs, unterbrochen von mehreren Stopps, einmal umrundet, einen Lauf in der Sonne verpennt und ab und zu mal die „Box“ als schattenspendenden Rückzugspunkt genutzt. Bis nächstes Jahr! :)

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