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Twitaly, die Lust auf Gurken

Die Tour:

Alles begann am 6. Mai mit diesen Tweets:

ErnieTroelf (Patrick):

Gerade beschlossen im August/September 14 Tage mit SR500 und Zelt loszuziehen. Jemand Streckentipps? Linktipps?

motorradblogger (Marc):

@ErnieTroelf Brauchst du Begleitung? :-) Über die Alpen runter nach Italien (Toscana) wäre doch nicht schlecht, oder in den Norden.

pistonpin (Ich):

@ErnieTroelf @motorradblogger Wenns keine Solotour werden soll würde ich mich euch da auch gerne anschließen. Italien war ich noch nicht :-)

vjstephan (Stephan):

@ErnieTroelf @pistonpin @motorradblogger Wann wollt ihr denn fahren?

Da waren wir also. Vier mehr oder weniger Fremde, die sich über ein soziales Netzwerk zu einer Motorradtour nach Italien verabredet hatten. Das konnte nur gut gehen! :-)

Sonntag, 05.07.2009, Technikcheck, packen und Anreise:

Da ich den kürzesten Anreiseweg zur Handwaschpastenranch, unserem gemeinsamen Treffpunkt habe, konnte ich mit dem technischen Check bis heute warten.

Auf dem Plan standen:

  • Ölkontrolle
  • Kette reinigen und fetten
  • Gabelöl kontrollieren und gegebenenfalls tauschen
  • Zündung kontrollieren und gegebenenfalls einstellen

Der Ölstand passte und einen neuen Filter hatte ich schon vor ein oder zwei Wochen eingesetzt. Der Punkt war also abgehakt.

Auch das Reinigen der Kette war relativ schnell erledigt. Es dauerte zwar etwas den ganzen alten Schmodder abzuwischen, dafür verlangte diese Arbeit aber keine größeren geistigen Anstrengungen.

Das Öl der Gabel hatte ich vor einiger Zeit schon einmal getauscht, da mir die Gabel etwas zu weich vorkam. Die Gabel war mit dem neuen Öl auch etwas straffer, zwar noch nicht optimal, aber für die kleinen Hügelchen, die wir hier so haben absolut ausreichend.

Allerdings war ich ziemlich skeptisch, ob die Dämpfung/Federung auch für die vielen (und es sollten sehr viele werden ;-)) kleinen Passstraßen Italiens ausreichen würde. Also machte ich mich daran das SAE 10 gegen ein SAE 15 und die verbauten Gabelfedern gegen die meiner Ersatzteilesuzi zu tauschen.

Hier zeigte sich mal wieder, dass es auch große Vorteile haben kann, ein etwas älteres Motorrad zu fahren. Ich musste pro Gabelbein lediglich zwei Schrauben öffnen und konnte das Öl ablassen und die Feder tauschen.

Ich machte eine Probefahrt. Die Abstimmung war nun deutlich besser.

Beim Losfahren merkte ich allerdings ein leichtes Knacken im Kupplungshebel. Der Zug sah augenscheinlich noch gut aus, bevor mir aber mitten in den Alpen der Kupplungszug reisst, dachte ich mir, kontrolliere ich ihn lieber.

Ich löste die Schraube, die in den Motordeckel führt und hängte den Zug aus. „Holla!“ dachte ich mir. Der Kupplungszug hing nur noch an vier oder fünf Adern. Gut, wenn man alles doppelt hat. Ich ölte den Zug des Ersatzteileträgers frisch ab und baute ihn ein. Alles wieder in Ordnung.

Jetzt aber an die Zündung. Deckel ab und Unterbrecherabstand kontrollieren. Der Abstand war etwas zu gering, ich korrigierte ihn und machte mich mit Stroboskoplampe bewaffnet daran, den Zündzeitpunkt neu einzustellen.

Ich bekam aber kein vernünftiges Ergebnis zu Stande und schaute mir die Kontakte noch einmal genauer an. Obwohl sie realtiv neu waren, sahen sie schon ziemlich mitgenommen aus. Nach vielem Hin- und Herprobieren hatte ich die Faxen irgendwann dicke und tauschte die komplette Zündung gegen eine andere, hochwertigere. (Nie wieder billige Unterbrecherkontakte!)

Beim Einbau merkte ich noch, dass das Kabel zu den Zündspulen zwei blanke Stellen hatte und tauschte es auch noch aus. Danach ließ sich die Zündung einwandfrei einstellen und die technische Abnahme war erledigt.

Die ganze Sache hatte doch deutlich mehr Zeit verschlungen, als ich dachte und ich machte mich direkt ans Packen.

Um kurz nach 17:00 war ich startklar und schipperte los.

Ich verfranzte mich natürlich einmal kurz, fand aber ziemlich schnell den Weg zu Patrick. Ich musste auch nicht lange nach der richtigen Hausnummer suchen, ich wurde schon erwartet. :-)

Kaum abgestiegen hatte ich auch schon das erste Bier in der Hand. Sehr schön. :-) Danach gab es erst einmal eine große Hallorunde mit der ganzen Handwaschpastencrew. Wir schlenderten durch die ziemlich coole Garage (wo jetzt auch meine ehemalige 50er Monkey wohnt) hinaus in den Garten, quatschten noch ein wenig und gewöhnten uns schonmal an das Wetter, was uns sicherlich erwarten würde. :-)

Es dauerte nicht lange und Marc und Stephan tauchten auf. Auf zur nächsten Hallorunde. :-) Der Abend schritt voran. Der Grill wurde angeschührt, wir leerten noch das ein oder andere Bier und ich war mir bereits jetzt schon sicher, dass die Tour mit diesen Leuten nur ein absoluter Knaller werden konnte!

Montag, 06.07.2009, Abfahrt und erstes Camp am Titisee:

Nach einer erholsamen Nacht auf der Couch erwachte ich am Montag leicht fröstelnd. Wir hatten über Nacht das Fenster offen gelassen, da der Sonntag sehr heiß war. Über Nacht kühlte es aber sehr stark ab und ich wurde von einem wolkenbehangenen Himmel und Regen begrüßt.

Als alle mehr oder weniger wach waren frühstückten wir erst einmal ausgiebig. Während des Frühstücks wurde Benzin geredet, Moppedzeitungen gelesen und getwittert.

Twitaly 2009 - 004Frisch gestärkt schwangen wir uns in unsere Kluft und sattelten ganz gemächlich die Maschinen. Stephan nahm vor der Abfahrt noch den ersten Videoschnipsel auf, in dem Patrick erzählt, wie es zu Twitaly kam.

Wir brummten los, hielten noch kurz bei einer Bank und klemmten uns erst einmal auf die Autobahn Richtung Süden. Nach einigen Kilometern hielten wir an einem Rastplatz um noch etwas Videomaterial einzuspielen. Das gab Patrick auch Gelegenheit den losgerüttelten Scheinwerfer seiner SR500 wieder fest zu ziehen.

Nach weiteren ~50km Autobahn nahmen wir die Schwarzwaldhochstraße, wo wir wieder einen kleinen Stop einlegten um das erste mal auf unserer Tour die Aussicht zu genießen. Als wir uns vorerst satt gesehen hatten fuhren wir weiter, mussten kurz darauf aber schon wieder anhalten um in die Regenklamotten zu steigen.

Twitaly 2009 - 010Wir hatten Glück und es blieb bei leichtem Regen. So trafen wir gegen 18:15 am am Campingplatz Weiherhof ein. Wir „checkten ein“ und bauten unsere Zelte auf. Der Platz hat eine nette Atmosphäre und liegt direkt am Titisee. Die Übernachtung beläuft sich auf ~12€ pro (Papp-)Nase ;-), was ich ganz OK finde. Als Belohnung für die hinter uns gebrachten „Strapazen“ gönnten wir uns erst einmal ein Bier.

Das Wetter wurde zwischenzeitlich wieder besser und die Sonne kam hinter den Woken hervor. Stephan nutze auch gleich die guten Bedingungen und interviewte Marc zum bisher Geschehenen.

Gegen Abend saßen wir dann alle gemütlich im Restaurant zusammen, aßen eine leckere Suppe, tranken ein paar Bier, planten den Streckenverlauf für morgen und ließen es uns einfach gut gehen.

Dienstag, 07.07.2009, Schweiz und die Ankunft am Lago Maggiore:

Der Dienstag begann in etwa so wie der Montag. Kühl und mit miesem Wetter.

Als wir uns alle aus den Zelten gepellt hatten frühstückten wir erst einmal im Schutz zweier Bäume. Brötchen, und selbst gekochten Kaffee/schwarzen Tee.

Als das Wetter nach dem Frühstück immer noch nicht besser war interviewte mich Stephan zum Wetter. Mir viel ausser: „Das Wetter ist wirklich kacke…“ (sinngemäß) nichts weiter ein…

Kurz nach meinem grandiosen ersten Auftritt in Mopeten.TV klarte es auf und die Sonne kam hervor. Wir packten also zusammen, zahlten und fuhren los Richtung Schweiz.

Die Fahrt war, bis auf das Kreisverkehrfilmen, ziemlich ereignislos. So überquerten wir gegen 13:00 problemlos die Grenze zur Schweiz.

Twitaly 2009 - 049Da die Vignette in der Schweiz wirklich unverschämt teuer ist (es gibt nur Jahresvignetten), wollten wir versuchen die Autobahn zu meiden. Irgendwann merkten wir aber, dass wir so nicht weit kommen würden und kauften doch zähneknirschend das Pickerl.

Dafür ist das Fahren auf schweizerischen Autobahnen aber auch sehr angenehm. Keine Raser oder Drängler und immer eine schöne freie Strecke. So konnten wir auch gut Kilometer machen und standen, nach einem kurzen Halt am Urner See, um kurz vor 17:00 am Fuße des Gotthardpasses.

Twitaly 2009 - 037Das war schon ein beeindruckender Anblick. Der Gotthard hüllte sich in dicke Woken, in welchen die Straße verschwand.

Wir sattelten auf Regenkleidung um und schickten uns an den Gotthard zu bezwingen. :-)

Er machte es uns nicht leicht. Ein ewig langes Aspahltband, was sich durch die Wolken schlängelte und wir mittendrin. Die Sichtweite betrug zeitweise nur ca. 30 Meter. Wohin man auch schaute, es war einfach überall nur weiss. Und nass.

Twitaly 2009 - 040Irgendwann durchbrachen wir die Wolkenmauer und wurden mit einem phantastischen Ausblick auf ein kleines Tal, über welches sich ein Regenbogen spannte, belohnt. Dieser Anblick ließ uns den Regen und die widrigen Bedingungen schnell vergessen.

Wir fuhren die letzten Passsträßchen (teilweise Kopfsteinpflaster) hinunter und hielten in Airolo, wo wir uns mit einer der besten Pizzen, die ich je gegessen habe, stärkten.

Twitaly 2009 - 163Nachdem wir alle wieder bei Kräften waren, nahmen wir das letzte Stück in Angriff und trafen gegen 21:00 Uhr in Cannobio am Campeggio Riviera, direkt am Lago Maggiore ein.

Die Zelte waren schnell aufgebaut nach einem Belohnungsbier sind wir auch recht schnell in den Schlafsäcken verschwunden.

Mittwoch, 08.07.2009 Lago Maggiore, die (beinahe) Umrundung:

Twitaly 2009 - 045Der Mittwoch begann so, wie ich mir einen Morgen in Italien vorstelle, mit strahlendem Sonnenschein und wunderbar angenehmen Temperaturen. Unsere Kleidung war vom Vortag noch völlig durchnässt und wir legten sie erst einmal in die Sonne zum trocknen und widmeten uns einem ausgedehnten Frühstück. Während des Frühstücks beschlossen wir auch den Campingplatz für die nächsten drei Tage als Basislager zu nutzen und unsere Zelte erst wieder für die Heimreise abzubauen.

Twitaly 2009 - 055Nach dem Frühstück verlangte die Rüttelplatte SR von Patrick wieder etwas Aufmerksamkeit. Das Rücklicht hatte bereits weit vor der italienischen Grenze seinen Dienst quittiert und die Kette wollte mal wieder gespannt und gefettet werden. Auch Stephan gönnte der Kette seiner Baghira einen neuen Fettfilm.

Als die Jacken, Handschuhe und Stiefel getrocknet waren brachen wir auf und fuhren ein paar unglaublich schöne, kleine Passsträßchen rund um den Lago Maggiore und kurvten das Ufer entlang. Es war wirklich traumhaft.

Twitaly 2009 - 109In Intra wollten wir die Fähre nach Laveno nehmen. Da wir bis zum Ablegen der nächsten Fähre aber noch einige Zeit hatten, setzten wir uns erst einmal in ein nettes kleines Cafe in der Nähe des Hafens, aßen ein paar Sandwiches und tranken ein paar Kaffee. Das war eine Premiere für mich. Ich bin kein Kaffeemensch. Es schmeckt mir einfach nicht, aber da ich ja nun in Italien war, dachte ich mir, probiere ich mal einen Capuccino. Und ich muss sagen, der war verdammt lecker! :-)

Twitaly 2009 - 135Nachdem wir die Rechnung beglichen hatten ging es mit der Fähre nach Laveno. Die Überfahrt war auch ein sehr schönes Erlebnis. Vom Wasser aus hat man einen ganz anderen Blick auf die Region rund um den See.

Wir setzten unsere Umrundung des Lago Maggiore fort. Dabei sind wir unzählige Kurven und Spitzkehren durch eine wunderschöne Landschaft gefahren. Es war einfach großartig!

Total geschafft, aber mit einem Grinsen unter den Helmen, das von einem Ohr zum anderen reichte, trudelten wir gegen 21:30 wieder am Campingplatz ein. Die leckeren Pizzen, die Pasta und das Bier hatten wir uns mehr als verdient.

Der Abend endete, wie alle anderen Abende auch mit Quatschen und Twittern. :-)

Donnerstag, 09.07.2009, kleine Dörfer und Passstraßen:

Nach dem Marathon des vergangenen Tages ließen wir es diesen Morgen etwas ruhiger angehen. Die morgendliche Dusche ließ ich aus und schwamm statt dessen ein bißchen im Lago Maggiore herum. Kalt, aber schön! Gut ausgeruht frühstückten wir erst einmal um anschließend den großen Mopeten.TV Campingkochertest zu starten. Das Teilnehmerfeld war bunt gemischt. Am Start waren Marc mit seinem Enders Benzinkocher aus den 50ern, Stephan mit seinem Highend Expeditionskocher, dem MSR Whisperlite, Patrick mit seinem Spirituskocher der Marke Esbit und ich mit meiner DIY-Lösung, dem Can Stove.

Jeder erzählte etwas zu seinem Kocher um anschließend den Worten auch Taten folgen zu lassen. Die Aufgabe bestand darin, möglichst schnell 0,8l Wasser zum Kochen zu bringen. Das Ergebnis kann ich jetzt allerdings noch nicht verraten. Es wird erst in einer der beiden nächsten Mopeten.TV Folgen bekannt gegeben. :-) Um das ganze Wasser nicht zu verschwenden kochte Marc eine leckere Suppe.

Twitaly 2009 - 206Als wir vom Nichtstun genug hatten brachen wir auf um die direkte Umgebung etwas zu erkunden. Dabei sind wir durch einige wunderschöne kleine Dörfer gefahren. Die verwinkelten kleinen Passsträßchen, die wir dabei nahmen waren wohl die extremsten unserer ganzen Tour. 180° Kurven, bei denen die beiden Fahrbahnen lediglich durch eine ca. 30cm breite „Mauer“ voneinander getrennt waren. Fahrspaß pur! :-)

Nach einer kleinen Kaffeepause im Valle Maggia bummelten wir noch ein wenig durch Cannobio, gönnten uns ein Gelato und kehrten anschließend wieder zu unserem Basislager zurück.

Twitaly 2009 - 208Der Abend war mittlerweile fast schon so eine Art Ritual. Ich gehe also nicht weiter darauf ein. ;-)

Freitag, 10.07.2009, Nufenen- und Furkapass, wieder am Titisee:

Ich hätte noch lange hier bleiben können, aber alles endet nunmal irgendwann und so packten wir nach dem obligatorischen Frühstück mit musikalischer Unterstützung von Motörhead unsere Zelte zusammen. Die Campinggebühren beliefen sich für die drei Tage auf ~45€ pro Mann. Angesichts der direkten Seelage und des schönen Campingplatzes ein fairer Preis.

Wir fuhren los und ließen Italien recht schnell hinter uns.

Der Rückweg führte uns über den 2478m hoch gelegenen Nufenenpass. Gipfelwärts wurden wir durch eine Herde Kühe ausgebremst, welche total unbeeindruckt die Fahrbahn kreuzten. Den Wiederkäuern war wohl nicht so kalt wie uns, denn kurz darauf hielten wir an um noch ein paar Schichten Kleidung nach zu legen.

Twitaly 2009 - 231Irgendwann erreichten wir den Gipfel des Nufenenpasses. Auf der Strecke sind uns bereits einige andere Motorradfahrer entgegen gekommen und auch auf dem Parkplatz des Gipfelrestaurants waren einige Maschinen geparkt.

Um uns etwas aufzuwärmen genehmigten wir uns ein paar Kaffee und Sandwiches im Restaurant. Hier zückte Patrick auch eine kleine Papiertüte. Er hatte im Souveniershop für jeden einen Nufenenpass Pin gekauft. Das hatte er also so lange da drin getrieben. Sehr cool! :-)

Jetzt aber los, der Furkapass wartet auf uns!

Twitaly 2009 - 233Wir schlängelten uns also bei strahlendem Sonnenschein und niedrigen Temperaturen den Pass hinauf. Die Strecke gefiel mir noch besser als der Nufenenpass. Oben angekommen machten wir mal wieder eine kleine Pause um die tolle Aussicht zu genießen.

Scheinbar hatten die Kühe bei Marc einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Anders kann ich mir nicht erklären, wie ein Yamaha Fahrer auf die Idee kommt sich eine Kuhglocke zu kaufen und die an sein Motorrad zu hängen. :-D

Da es wirklich bitterkalt war und wir mit vier Maschinen einen Busparkplatz belegten, hielten wir uns nicht länger auf zogen weiter. Die Abfahrt vom Furkapass hinunter war nur etwas für Hartgesottene. Wenn man ziemlich flott die Straße hinunterfährt und lediglich durch eine niedrige Mauer oder Betonpfosten vom mehrere Meter tiefen Abgrund getrennt ist, der direkt neben einem nach unten führt ist es besser man bremst etwas früher und denkt garnicht erst darüber nach, dass die Kurve, die vor einem liegt genauso gesichert ist. :-)

Als wir den Furkapass hinter uns gebracht hatten, nahmen wir die Autobahn Richtung Basel. Von dort aus ging es wieder durch den Schwarzwald zum Campingplatz Weiherhof.

Die Besitzer freuten sich uns wieder zu sehen.

Und nicht genug, dass wir unsere Tour da beendeten, wo wir sie begonnen hatten, wir konnten auch noch an exakt dem gleichen Platz unsere Zelte aufschlagen. :-)

Da es schon recht spät war, setzten wir uns direkt nach dem Zeltaufbau ins Restaurant, um uns zu stärken und aufzuwärmen. Das Restaurant machte dann auch schon bald dicht und so hockten wir noch eine ganze Weile im Schein des Campingkochers zusammen, hörten die Doors, quatschten über die vergangenen Tage und schmiedeten Pläne für die nächste gemeinsame Tour.

Samstag, 11.07.2009, Ab nach Hause:

Nach einer durchfrorenen Nacht hielten wir uns nicht lange mit Frühstücken auf. Schließlich hatten wir ja heute einige Kilometer zu machen. Marc und Stephan sogar noch eine ganze Menge mehr als Patrick und ich. Wir packten also flugs (so flugs es an dem Morgen halt ging :-)) unsere Sachen zusammen und fuhren, nachdem Stephan noch die letzten O-Töne eingespielt hatte, über die Schwarzwaldhochstraße Richtung Heimat.

Im Schwarzwald, kurz bevor wir auf die Autobahn auffahren wollten, machten wir noch eine kurze Rast an einem Döner.

Dann ging es monoton nur noch geradeaus…

Wir tankten noch ein oder zwei Mal um in Bruchsal unsere endgültig letzte gemeinsame Rast zu machen. Wir verabschiedeten uns herzlich um noch ein kleines Stück Autobahn gemeinsam zu fahren, bevor Patrick und ich Richtung Darmstadt abbogen.

Da ich leider eine Orientierung wie ein Backstein habe zeigte mir Patrick noch die richtige Richtung bevor sich auch unsere Wege trennten.

Ich war auch etwas traurig, dass die Tour schon vorbei war, aber Heimkommen ist schließlich auch schön! :-)

Gegen 18:30 hatte ich es dann auch endlich geschafft: zu Hause!

Ich verfolgte noch die Tweets von Marc und Stephan und war froh zu lesen, dass sie auch gut zu Hause angekommen sind.

Fazit:

Die Tour war absolut klasse! Es hat einfach alles von Anfang bis Ende gepasst. Wir haben uns super verstanden und es kam mir so vor als wäre ich spontan mit ein paar alten Kumpels losgezogen. Die Campingplätze, die Schweiz, Italien, die Pässe, die Landschaft, es war einfach alles super!

Jederzeit wieder! :-)

Marc hat ja auch zu einer Sauerlandtour eingeladen. Das geht natürlich klar! :-)

Danke auch noch für all die guten Wünsche zu unserer Tour, sie sind definitiv angekommen! :-)

Alles rund um Twitaly:

Twitaly Tour – Vorbereitungen (von Patrick)
Twitaly Tour – Gepäckcheck (von Patrick)
Twitaly Tour – Live gezwitscher (von Patrick)
Twitaly Tour – Review (von Patrick)

So eine Bloggergeschichte… Touren gen Italien (von Marc)
Noch zwei Wochen bis zur Abreise nach Italien (von Marc)
Packliste Twitaly Tour 2009 (von Marc)
Notoperation an der Bremsanlage der XJ vor der Twitaly Tour (von Marc)
Zurück aus Italien, Berichte und Fotos folgen (von Marc)
Die Twitaly 2.0(09) – Der Tourbericht (von Marc)

Verwirrung ums Zelt (von mir)
Gepäck? Check! (von mir)
Campingzeug? Naja, mehr oder weniger Check… (von mir)
Campingzeug? Check! (von mir)

Alle Tweets, von und an uns nochmal zum nachlesen

Twitaly, der Trailer (Mopeten.TV)
Twitaly, der Weg nach Italien (Mopeten.TV)

3 Kommentare

  1. Hi Alex, also ich fand unsere Tour auch einfach super, leider wird es mit meinem Tourbericht noch etwas dauern, da ich recht umfangreich und subjektiv berichte… aber immerhin bin ich schon bei Tag 2. :)

    Übrigens sind die Fotos sehr schön geworden, besonders toll finde ich das, wo die XJ und die SR zusammen drauf sind… Yamaha Power! :)

  2. Alexander sagt

    Für meine Verhältnisse ist der Beitrag auch sehr umfangreich geworden. :) Auf deinen Beitrag freu ich mich schon richtig, die sind immer richtig cool zu lesen!

    Das Foto hat es ja sogar in den erlesenen Kreis der Headergrafiken geschafft. :)

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