Monate: November 2008

Vom Prototyp zum fertigen Produkt

Bei einer genaueren Betrachtung der Gewindebohrung für den Ölablaß meines Motors habe ich feststellen müssen, dass ein Teil des Gewindes V-förmig herausgebrochen war. Das machte natürlich mein eigentliches Vorhaben wieder zu nichte, die originale Bohrung zu verwenden, da schlicht und ergreifend zu wenig Material vorhanden ist um eine Schraube sicher und fest zu halten. (Was bei einer Ölablaßschraube unweit des Hinterrades durchaus wünschenswert wäre. :-) ) Es musste also irgendwie neues Material drauf… Mein erster Gedanke war einfach eine hohlgebohrte Ölablaßschraube mit Innengewinde soweit wie möglich hinein zu schrauben und verschweißen zu lassen. Zum Schweißer muss ich wegen des Risses ohnehin. Problem hierbei ist lediglich, dass der Rumpf aus Aluminium ist und die Ölablaßschraube aus Stahl. Ein Fachmann könnte mir zwar diese beiden unterschiedlichen Materialien verschweißen, aber man muss es ja nicht unnötig verkomplizieren. Also habe ich mich darangemacht einen Stopfen für die Bohrung zu basteln. Ich habe mir also im Baumarkt eine Stange Aluminium gekauft (die wesentlich günstiger war als ich erwatet hatte und auch noch genau den richtigen Außendurchmesser hatte) und habe in …

Wenn, dann richtig!

Oder: „Meine Pein“ in zwei Akten. Prolog Da der Ersatzmotor, den ich damals glasperlenstrahlen ließ um ihn anschließend in meine GS400E zu bauen, mittlerweile durch ungesunde Geräusche aus Richtung der Nockenwellen auf sich aufmerksam machte, hatte ich mich dazu entschlossen den originalen Motor wieder fit zu machen um ihn an seinen angestammten Arbeitsplatz zurück zu bringen. Mittlerweile sind auch alle Teile für den Motor zusammen um ihn vom Rumpf aufwärts neu machen zu können, neuer Zylinder, neue Kolben, Kolbenbolzen, Kolbenringe, Ventile, etc. Vorhang öffnet sich. 1. Akt Ich bin also, mit Schmalzler und iPod ausgerüstet, in die Werkstatt gegangen um mir einen schönes Schrauberwochenende zu machen und um den alten Motor, der schon viel zu lange auf der Werkbank wartete, endlich etwas zu überholen. Sonderlich weit bin ich allerdings nicht gekommen, denn nach dem Herausdrehen der eingeklebten Ölablassschraube habe ich feststellen müssen, dass das Gehäuse an eben dieser Stelle einen Riß hat. Verdammt. Pause. 2. Akt Davon nicht entmutigt machte ich mich ein paar Tage später daran, den bis dato verbauten Ersatzmotor mit meinem Vater …

mopeten.tv wird 40!

Mit erscheinen der nächsten Folge am 10.11.2008 hat mopeten.tv, das Motorrad-TV Magazin im Internet, Folge 40 erreicht und nähert sich mit dieser Zahl dem Durchschnittsalter der in Deutschland kurvenden Motorradfahrer/-innen. Damit sind sie zwar deutlich von ihren zu Anfang geplanten zwei Folgen abgewichen, aber uns kann das ja nur recht sein! „Wir bekommen zu jeder Sendung soviel positive Rückmeldungen, dass wir einfach nicht aufhören können“ erklärt der Moderator Stephan Fritsch diese „leichte“ Planänderung. Getreu ihrer Maxime „Wir machen kein Sensationsfernsehen, sondern suchen die kleinen Geschichten rund um’s Thema Motorrad. Eben von Motorradfahrern für Motorradfahrer“ geht es auch in Folge 40 wieder um ein Thema was mich als Fan von alternativen Antrieben wieder besonders intressiert, nämlich um elektrisch angetriebene Zweiräder. Dass das Konzept nicht nur bei mir gut ankommt, zeigen die Zahlen: Über 30.000 heruntergeladene Videos waren es alleine im Oktober 2008, jede Folge erreicht so zwischen 7.000 – 10.000 Zuschauer. Die Ideen scheinen den „Pionieren des ölgetränkten Netzfernsehens“ auf jeden Fall nicht auszugehen. Nach erfolgreicher Vorstellung etlicher Kreisverkehre in Holland, was bisher immer das viel …